Keineswegs möchte ich in das allgemeine, negative Geträller rund um Facebook mit einsteigen. Ich bin auch nicht der Meinung, dass Facebook nur etwas für die Genartion 60+ ist. Mit Facebook habe ich eine schöne Zeit verbracht, wohl wissend, dass ich mit Daten von mir bezahle. Mark Zuckerberg hat mit Facebook tatsächlich so etwas wie einen weltweiten Marktplatz, ein globales Lagerfeuer, geschaffen. Das war schön. Facebook hatte seine Zeit

Ich beobachte mich dabei, dass ich immer weniger auf Facebook zurückgreife oder mich auf einer Seite dort aufhalte. Nein, diese kleinen mehr oder weniger witzigen Filmchen, Bilder und Clips interessieren mich nicht mehr. Auch die Flut von Katzenbildchen, Gutmenschen-Aufrufen und Pleiten, Pech & Pannen-Bilder ruft mich nicht mehr wach. Freunde, die ich zum Teil gar nicht kenne, laden mich zur Veranstaltungen ein, die mich nicht interessieren. Kommentare erschöpfen sich in Smileys oder „Anstupsern“. Kurz und gut: für Facebook wird es Zeit, ich kann darauf verzichten.

Eines war Facebook nie. Es war nie mein Informationsmedium. Dazu habe ich es nie ernst genug genommen. Unterhaltung, vielleicht!

Das alles zusammen heißt nicht, dass ich mich abmelde. Man kann ja nie wissen. Da ich aber nicht die Benachrichtigungen eingeschaltet habe, wird es schwierig werden mich über Facebook zu erreichen, wer es nur über Facebook versucht. Instagram und Snapchat und XY kommen sowieso nicht in Frage. Twitter und Whatsapp: unbedingt.

Das o.g. soll kein Abgesang auf Facebook sein, aber die Zeit von Facebook geht tatsächlich zu Ende. Die Nullerjahre des 21. Jahrhunderts und erst Recht die 10er nähern sich ihrem Ende. Mit ihnen vielleicht auch FB!

Facebook nähert sich seinem Ende
Markiert in: