In diesem Jahr habe ich die Europawahl verfolgt und mich für einen Kandidaten entschieden. Natürlich habe ich auch an der entsprechenden Stelle das Kreuz gemacht, in dem Glauben, dass der Kandidat dann auch an entscheidender Stelle das Votum der Wähler vertreten kann, wenn eine Mehrheit der Wähler ihn unterstützt.

Aber ich musste feststellen, dass die Euro-Bürokratie alles anders handhabt. Von den plakatierten Kandidaten und Programmen ist gar nicht mehr die Rede. Der Wählerwille ist offenkundig völlig egal. Plötzlich zaubern Marcon und Merkel da irgendeinen Kandidaten – in diesem Fall eine Kandidatin – aus dem Hut, die restlichen Posten werden stillschweigend verteilt und alles soll gelaufen sein.

Nee, liebe Leute, so läuft Europa nicht. So fahrt Ihr Europa gegen die Wand. Noch sieht die Mehrheit über das gravierende Demokratie-Defizit, das Europa mit sich herumschleppt, generös hinweg. Fragt sich nur wie lange noch! Ihr werdet dann wieder vor Extremismus von links oder rechts warnen, aber niemand hört mehr auf Euch. Ihr habt ja auch lange Jahre nicht zugehört!

Die einzig entscheidende Autorität in Europa ist das gewählte Eurpaparlament, und niemand sonst!

Das nennt man Enttäuschung oder Europa-Frust
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