Das ist eine traurige Nachricht für viele: Der Betreiber des Wörpedorfer Schützenhofes kündigt den geplanten Verkauf seines Gasthofes an.

„Die Zukunft der Landgasthöfe ist ungewiss“, meint der Osterholzer Kreisvorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Carsten Rohdenburg, angesichts des bevorstehenden Verkaufs in Grasberg. In den vergangenen zehn Jahren habe landesweit jeder zweite Gastronomiebetrieb auf dem Land schließen müssen. Gründe dafür seien unter anderem die Dorfgemeinschaftshäuser und die Vereinsheime, in denen viele Sportler nach Feierabend ihr Bier trinken, anstatt in den örtlichen Gasthof zu gehen. Die beiden großen Gasthöfe in Grasberg hätten vor allem deshalb überlebt, weil andere kleinere Betriebe im Umkreis aufgeben mussten, meint Rohdenburg. Zu den Besonderheiten des Schützenhofes zählen aus seiner Sicht der Biergarten und die verkehrsgünstige Lage an der Landesstraße, aber auch die Nähe zum Schützenverein. Tja, notfalls muss das Schützenfest in ein Zelt auf dem „Marktplatz“ verlegt werden….

Der gesamte Schützenhof steht per 31. Dezember 2020 zum Verkauf. Die Immobilie wird zwischenzeitlich für 1,75 Millionen Euro auf dem Markt angeboten.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Die Grasberger Kleider- und Möbelbörse ist in den bisherigen Friseursalon in die Speckmannstraße 49 umgezogen. Dort ist alles bereit für die Wiedereröffnung am Mittwoch, 3. Juli, ab 9 Uhr. Gut erhaltene Kleidung kann während der Öffnungszeiten mittwochs von 9 bis 12 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr in der Kleiderbörse abgegeben werden. Mehr erfahren ….

Das AUS für den Wörpedorfer Schützenhof
Markiert in: