Das ist an mir vorbeigerauscht. Mir ist kein einziges Lied irgendwie in Erinnerung geblieben, kein einziger Interpret irgendwie aufgefallen. Nur: jede Menge bombastischer Aufwand, eine Wall of Sound, ein fast schon maßloses Brimborium drumherum. Peter Urban, der das auch noch kommentieren musste, konnte einem leid tun. Der ESC ist gestern gestorben. Da halfen auch nicht gleich vier Moderatoren und die sympathische Stadt Tel Aviv. Dass Madonna Superstar kaum einen Ton richtig traf und ihre „Gesangshilfe“ deutlich zu hören war, Deutschland wieder hinten lag und die Auszählung die halbe Nacht lang dauerte, sei nur am Rande erwähnt. Nach meinem flüchtigen Eindruck hat der Richtige gewonnen. Glückwunsch nach Holland.

Aber, ob ich mir für den nächsten Mai den Europäischen Lieder-Wettbewerb vormerke, dass ist eher nicht der Fall. Wenn es aber nicht mehr um Knallerei, Bildtechnik, Verkleidung und Effekthascherei, sondern wieder um die Interpreten und ihr Lied geht, dann bin ich dabei. 

 

 

ESC: Kannste vergessen
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