Archiv der Kategorie: Soziales

Es geht um die Rente – wiedermal!

Zentraler Pfeiler des neuen Rentenpakets ist die sogenannte doppelte Haltelinie. Eine Rentengarantie soll sicherstellen, dass das Rentenniveau bis 2025 auf dem heutigen Stand von 48 Prozent gehalten wird. Zugleich sollen die Beiträge bis dahin nicht über 20 Prozent steigen. Derzeit liegt der Beitragssatz bei 18,6 Prozent des Bruttoverdienstes. Der von Finanzminister Olaf Scholz jüngst gemachte Vorschlag, das Rentenniveau bis 2040 zu garantieren, fand in der Einigung keine Berücksichtigung. Die Union lehnt das wegen der hohen Kosten ab und verweist auf die gerade begonnene Arbeit der Rentenkommission.

Das Rentenpaket enthält außerdem Verbesserungen bei der Mütterrente. Ursprünglich war geplant, dass Frauen mit mindestens drei vor 1992 geborenen Kindern jeweils einen Rentenpunkt zusätzlich erhalten. Jetzt bekommen alle Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern einen halben Punkt zusätzlich. Davon sollen rund sieben Millionen Mütter profitieren. Ein Rentenpunkt im Osten liegt seit 1. Juli 2018 bei 30,69 Euro im Monat. Im Westen liegt der Rentenpunkt derzeit bei 32,03 Euro.

Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente sollen Beschäftigte mit geringem Einkommen (Midijobs) bei den Rentenversicherungsbeiträgen entlasten, heißt es in der offiziellen Erklärung zum jüngsten Treffen im Kanzleramt. Entlastung ca. 17 Euro.

Kosten: Für die Rentenversicherung sollen die Verbesserungen bis 2025 mit knapp 32 Milliarden Euro zu Buche schlagen, am teuersten ist die verbesserte Mütterrente.

Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass der Arbeitslosenbeitrag von derzeit drei Prozent um 0,3 Prozentpunkte gesenkt wird. Angesichts wachsender Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit forderte die Union eine stärkere Senkung, stieß damit aber auf Widerstand bei der SPD. Der nun gefundene Kompromiss sieht eine Senkung um 0,5 Punkte ab dem 1. Januar 2019 vor: Der Beitrag soll per Gesetz um 0,4 Punkte gesenkt werden und zusätzlich per Rechtsverordnung um 0,1 Punkte, Letzteres befristet bis 2022.

Bei einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 3156 Euro im Monat würden derzeit noch 94,68 Euro an Arbeitslosenversicherungsbeitrag anfallen. Wird er im nächsten Jahr um 0,5 Prozent gesenkt, macht dies nur noch 78,9 Euro aus. Bis Ende 2006 hatte der Beitragssatz noch 6,5 Prozent betragen, danach wurde er zunächst auf 4,2 Prozent, später bis Ende 2008 auf 3,3 Prozent gesenkt.

Die Regierung will die Förderung beruflicher Weiterbildung von Arbeitnehmern ausbauen, unter anderem mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit. Das soll Beschäftigte für die Herausforderungen des digitalen Wandels und andere strukturelle Veränderungen wappnen.

Fazit: Rentner, Mütter, Erwerbsgeminderte und Minijobber können sich ab 2022 eine Tasse Kaffee bei Starbuck’s mehr gönnen. Die Konjunktur läuft, also können Beiträge auch schnell mal eben wieder angehoben werden, wenn es  nicht rund läuft. Der große Wurf, der von vielen erwartet wurde und nach wie vor dringend nötig ist, war das nicht!

Viele Facebook-Nutzer steigen aus

Facebook erleidet derzeit einen gewaltigen Vertrauensverlust. Viele Nutzer, insbesondere in Europa, steigen aus. Das ist zum einen auf den nachlässigen (gewollt nachlässigen) Umgang mit den Daten der Nutzer zurückzuführen. Und zum anderen, und das seit dem Start von Facebook, ist es die Taktik die Nutzer mit allen Mitten möglichst lange auf den Facebook-Seiten zu halten. Wenn der Nutzer etwas an den Einstellungen verändern will, findet er für alles irgendwelche freundlichen Hilfeseiten. Aber die wichtigen Einstellungen sind irgendwo vergraben und schwer zu finden….. oder eben auch nicht zu finden. Und das alles nur, damit Nutzer lange auf der Seite bleiben. Warum wohl? Das Brot von Facebook sind die Daten der Nutzer. Die bringen bares Geld.

Facebook hat den Zugang zu Nutzerprofilen erschwert. Im Sinne des Datenschutzes natürlich richtig. Aber um weiter über Facebook veröffentlichen  zu können, musste ich eine Seite anlegen. Wenn ich da nicht aufpasse, bleibt die Seite leer. Auch wenn Facebook noch so oft freundlich bittet die Seite doch zu bewerben ….. für 5 Dollar. Hm, ich freue mich über jeden, der die Seite findet, aber Wegweiser werde ich nicht aufstellen.

Erinnert sich noch jemand an „My Space“?

Ohne Navi trotzdem ankommen

Wenn Sie zu den Zeitgenossen gehören, die ohne ein Navigationsgerät durch die Welt reisen, dann ….GLÜCKWUNSCH! Es sieht so aus, als ob Ihr Orientierungssinn noch funktioniert. Sie sind ein unabhängig, selbst denkender Mensch, der mit dem Befehlston aus dem Navi nichts am Hut hat. „Biegen Sie JETZT ab!“

Mit dieser kleinen Karte gelingt Ihnen die Anreise zum Nachbarschafts-Flohmarkt in Adolphsdorf garantiert. Kommen Sie über Worpswede in Richtung Grasberg, dann biegen Sie nach ca. 2,5 km beim Schild „Adolphsdorf 2 km“ links ab. Sie sind praktisch schon am Ziel und müssen nur noch ca. 3 km immer geradeaus fahren. Schräg gegenüber ist das famose Heuhotel. Wenn Sie aus Grasberg in Richtung Worpswede fahren, dann haben Sie es sogar einfacher. Das genannte Schild steht auf Ihrer Seite und Sie müssen nur noch nach ..na?.. abbiegen. Allerdings, auch wenn Sie aus Grasberg kommen ist die Adolphsdorfer Str. gleich lang und bei der Nr. 148 sollten Sie sich einen Parkplatz suchen und nicht vorbeifahren. Bitte, bleiben Sie nicht in den Einfahrten stehen. Die sind für die Reisebusse reserviert.

Wie immer an dieser Stelle: Mehr Infos

Es muss irgendwie am Wetter liegen

Es muss irgendwie am Wetter liegen. Da sagt der Mann, der zur Zeit amerikanischer Präsident ist, dass er ein stabiles Genie sei. Hmmm,…? Und da gibt es allen Ernstes Leute, die meinen, weil Mesut Özil sich mit dem türkischen Staatspräsidenten fotografieren liess, sei Deutschland bei der Fussball-WM schon in der Vorrunde ausgeschieden. Ja, klar, und wenn Claudia Schiffer mit dem Finger schnippt, dann sprühen auf Hawaii die Vulkane. Liebe Jeannie, Du Bezaubernde, bitte lass Verstand auf die Menschheit regnen. Es gibt Leute, die haben einfach zu wenig davon abbekommen.

Hilfe bei der Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

In den 5oer Jahren und in den 60er jahren haben in den sog. „Erziehungsheimen“ oder den Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie unmenschliche Zustände geherrscht, zum Teil brutal und menschenverachtend. Sie haben möglicherweise schon einmal den Kinofilm „Freistatt“ gesehen?

Heute erwachsene Menschen, die damals Kind oder Jugendlicher waren, und in die Fänge der damaligen Heimindustrie geraten sind, leiden noch heute. Das Thema hat sich endlich im Bewusstsein der Öffentlichkeit verfestigt und es soll aufgearbeitet werden. Betroffene sollen Hilfe, Unterstützung und Anerkennung erfahren.

In der Stiftung Anerkennung und Hilfe arbeiten mehrere Organisationen zusammen. Zum Beispiel Bundes-Ministerien und Vereine. Sie unterstützen zusammen einen bestimmten Zweck. Die Bundes-Regierung, die Bundes-Länder und die Kirchen wollen diese Menschen unterstützen. Dafür haben sie die Stiftung Anerkennung und Hilfe gegründet. Deshalb können die Menschen eine Unterstützung mit Geld bekommen.

Diese Stiftung soll öffentlich machen, dass viele Menschen damals schlecht behandelt wurden. In manchen Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder Psychiatrien sind früher Kinder und Jugendliche schlecht behandelt worden.

Zum Beispiel:
•Man hat sie geschlagen.
•Man hat sie sexuell missbraucht.
•Sie haben keine Schul-Bildung bekommen.
•Sie haben keine Berufs-Ausbildung bekommen.
•Man hat sich nicht um ihre Gesundheit gekümmert.
•Sie haben für ihre Arbeit sehr wenig Geld bekommen.
•Für ihre Arbeit wurde nicht in die Renten-Kasse eingezahlt.

Viele von diesen Menschen leiden noch heute an den Folgen.

Zum Beispiel:
•Diese Menschen haben körperliche Schäden.
•Sie haben Schlaf-Störungen.
•Sie haben Depressionen.
•Sie empfinden Hass und Wut.
•Sie haben keine Schul-Bildung oder nur eine geringe Schul-Bildung.
•Sie müssen oft schon früh in Rente gehen.Die Stiftung Anerkennung und Hilfe unterstützt diese Menschen.

In manchen Einrichtungen sind früher Kinder und Jugendliche schlecht behandelt worden.
Zu den Einrichtungen gehören zum Beispiel Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder Psychiatrien. Die Stiftung hilft Menschen, die noch an den Folgen leiden. Und sie ist nur für Menschen, die zu einer bestimmten Zeit in diesen Einrichtungen waren:

BRD vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975.
DDR vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990.

Auf der Internetseite der Stiftung finden Sie die nötigen Informationen und die Kontaktstelle, die für Ihren Wohnort zuständig ist. Sie erhalten einen Termin oder eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Stiftung sucht sie auf und hilft Ihnen dabei Nachweise zu finden.

www.stiftung-anerkennung-hilfe.de

Nachbarn veranstalten einen Flohmarkt

Am 14. Juli d.J., zwischen 14 Uhr und 18 Uhr, veranstalten wir einem kleinen Markt, genauer gesagt einen „Hof-Flohmarkt“ von Privat an Privat. Angeboten wird das ganz Besondere bzw. das, was Keller und Dachboden hergeben, und zwar sehr günstig. Echte Schnäppchen eben. Vielleicht finden Sie genau das, was Sie schon lange gesucht haben an diesem Tag in der Adolphsdorf Str. 148, 28879 „Good old Grasberg“.
 
Den Erlös aus dem Verkauf meiner Artikel spende ich den Tierschutzverein Lilienthal, Worpswede, Grasberg. Das ist hiermit versprochen! In diesem Zusammenhang möchte ich Sie kurz an die Aktion „Ihr Klick hilft“ erinnern. Hier erfahren Sie mehr darüber.
 
Sie sind herzlich eingeladen und, bitte, sagen Sie es weiter! Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf viele nette (Verkaufs-)Gespräche bei einem Tässchen mit gutem Bohnenkaffee!
 
Schauen Sie sich die kleine Präsentation an.
 
Mit freundlichem Gruß
 
Axel Buddenbaum
 
 
 

 

 
 

 

Wem sollte ein Wirtschaftskrieg wohl nutzen?

Ja, Mensch, lernst Du denn nie dazu? Wenn die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Union sich auf einen Wirtschaftskrieg einlassen, dann heisst es am Ende nur: And the winner is CHINA!

Die Amerikaner haben ein Problem: Trump, und die Europäer haben den alten Nationalismus immer noch nicht überwunden. Absehbar ist, dass beide sich in der Spirale hochschaukeln. Und dann dreht es sich nicht mehr nur um Whiskey, Harleys und Sojabohnen. Wenn China die neue Seidenstrasse tatsächlich bis Istambul durchzieht, sieht die Welt ohnehin anders aus. Warum geht Trump nicht auf das Angebot der Europäer ein gänzlich auf Zolle zu verzichten? Wenn er durch die Zölle die Mauer zu Mexiko finanzieren will, dann wird diese nicht sehr hoch. Glaubt er tatsächlich das sich US-Autos massenhaft in Europa verkaufen? Wahrscheinlich kennt er nur breite Highways und glaubt nicht, dass es auch etwas anderes gibt. Sollten sich tatsächlich Automobil-Arbeiter in den Staaten und in Europa bekriegen wollen? Auf beiden Seiten des Atlantiks geht es doch um Jobs oder geht es um Profitmaximierung für die Superreichen hier wie dort? 

Der Mensch lebt immer noch mit einem Stammhirn aus grauer Vorzeit. Die Gier ist darin fest einprogrammiert.

Da liegt noch so einiges im Bürgerpark

Kürzlich fanden Kinder beim Spielen im Bremer Bürgerpark einige Gewehrgranaten aus dem Krieg. Diese waren noch scharf. Zum Glück reagierten die Kinder richtig und haben die Finger davon gelassen und die Polizei informiert.

Der Bürgerpark hat im Frühjahr 1945, in den letzten April-Tagen, turbulente Stunden erlebt. In einem Bunker an der Parkallee war der letzte Gefechtsstand des Bremer Kampfkommandanten. Auf der anderen Seite des Bürgerparks spielte sich ein tragisches Drama vor einem der Bunker an der Neukirchstrasse ab. In den letzten Stunden vor der Kapitulation Bremens und der Übergabe an die Engländer traf ein Tieffliegerangriff viele Frauen und Kinder, die vor dem Bunker auf die Ausgabe von Milch warteten. Es gab im letzten Moment noch viele Opfer. Den Findorffern signalisierte ein paar Stunden später eine große weisse Fahne, die aus dem Klohäusen am Eingang zum Bürgerpark hing, das Ende der Kämpfe. Auch auf der anderen Seite des Bürgerparks endeten die Kämpfe. Der Kampfkommandant gab auf – endlich! Die letzten Soldaten hatten es geschafft. Sie kamen in englische Kriegsgefangenschaft. Die Engländer zogen weiter und standen schon in den ersten Maitagen vor Hamburg. Das schwer zerstörte Hamburg musste als „Offene Stadt“ nicht, wie Bremen, noch sinnlose Kämpfe in allerletzter Minute erleben.

In dem Trubel dieser Tage, gleich nach der Kapitulation, haben Findorffer Jungs ihre „Werkzeuge“ wie Fanfaren, Standarten, Trommeln und einige nun nicht mehr gebrauchten Bilder des Führers im nördlichen Bürgerpark vergraben. Es wird auch der eine oder andere „Ehrendolch“ dabei gewesen sein. Diese Buddelaktion ist von mehreren jugendlichen Zeitzeugen bestätigt. Die einzige Ortsangabe lautetete allerdings: beim „Judentempel“. Damit wird heute kaum jemand etwas anfangen können, aber die Waldbühne soll nicht weit entfernt gewesen sein. Einige Schilderungen sind der Hektik der Situation geschuldet und einiges ist sicherlich auch übertrieben oder frei erfunden. Alle sind sich aber einig in der Schilderung der plötzlichen Ruhe, nachdem die Kämpfe vorbei waren, und in dem Gefühl WIR HABEN ÜBERLEBT.

Buchtip: Kriegsende in Bremen – Erinnerungen, Berichte, Dokumente – 6,49 Euro

Delete Facebook? Jetzt?

Peinlich, dieser Internet-Hype …… da wird wiedermal eine Sau durchs Dorf gejagt, alle sind empört, alle sind besorgt, aber alle nehmen die Bequemlichkeit gern in Kauf. Jetzt zeigen auch die, die selbst nicht die Schweigsamsten sind, mit dem ausgestreckten Finger auf Facebook. 

Es müsste sich doch längst herumgesprochen haben, dass es 1. im Internet nichts umsonst gibt und 2. im Internet nichts privat ist oder bleibt. Übrigens, auch nicht im versteckten Teil des Netzes, dem gerühmten Darknet. Sobald der Computer oder das Smartphone eingeschaltet wird und mit dem Internet verbunden ist, ist nichts mehr privat! Und das überall auf diesem Planeten!

Das Internet wird sogar zur Gefahr, wenn es kommerziellen Unternehmen überlassen wird die Regeln aufzustellen und selbst Länder, Staaten und demokratisch gewählte Regierungen nichts mehr zu melden haben.Soll Europa, soll Deutschland eine Kolonie der Internetriesen bleiben? Nein, selbst auf die Möglichkeit hin, dass wir einen großen Teil liebgewordener Gewohnheiten aufgeben müssen und in tristen Innenstädten oder Shopping-Malls einkaufen müssen. Oder wieder zum Telefonhörer greifen oder Briefe schreiben müssen! Lesen können ist ohnehin ein Vorteil auch in der nächsten Welt!