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Synchronisieren? Nichts leichter als das …

Merkwürdig ist es schon, es gibt immer noch Internetnutzer, die nicht wissen was eine „Dropbox“ ist. Und manche haben auch Angst ihre wichtigen Daten in eine Wolke (Cloud) auszulagern. Warum eigentlich?

Lehnen Sie sich entspannt zurück: Ihre Dateien in der Dropbox sicher! Mit Dropbox sind Ihre Dateien sicher und stets auf dem neuesten Stand – und die Dateifreigabe ist auch ganz einfach.

Alle Dokumente immer griffbereit. 

Speichern Sie Dateien auf Ihrem Computer und greifen Sie dann unterwegs über Ihr Smartphone darauf zu. Alle Inhalte, die Sie in Dropbox speichern, werden automatisch mit all Ihren Geräten synchronisiert.

Videos schnell senden

Senden Sie Ihr gesamtes Hochzeitsvideo über einen einfachen Link an Ihre Familie. Auch große Dateien können problemlos für andere freigegeben werden – selbst wenn der Empfänger kein Dropbox-Konto besitzt.

Fotos sicher aufbewahren

Sichern Sie automatisch Ihre Urlaubsfotos von Ihrem Smartphone oder Ihrem Computer per Backup. So sind Ihre Erinnerungen sofort nach der Aufnahme geschützt und Sie können sie über jedes Gerät wieder aufleben lassen.

Präsentationen gemeinsam bearbeiten

Bearbeiten Sie eine Präsentation mit Teamkollegen, ohne E-Mails hin- und herschicken zu müssen. Wenn Sie eine Datei in einem freigegebenen Ordner bearbeiten, können alle anderen Nutzer des Ordners Ihre Änderungen sofort sehen.

Nie mehr eine Datei verlieren

Sie haben Ihr Telefon im Zug vergessen? Ihre Fotos, Dokumente und Videos sind sicher. Melden Sie sich einfach bei Dropbox über ein Gerät Ihrer Wahl an und schon können Sie Ihre Dateien abrufen.

Besorgen Sie sich Ihre Dropbox

Weitere Infos ….

Übrigens, wenn Sie sich bei Dropbox über diesen Link registrieren, dann bekomme ich ein Megabyte Speichplatz gutgeschrieben. DANKE! Wenn Sie Windows 10 nutzen, dann haben Sie bereits das Gleiche in Grün: OneDrive, nur eben nicht so schnell und zuverlässig wie die Dropbox.

Rettung durch Linux Mint 17.2

Hin und wieder muss man sich mal etwas Neues gönnen. Bei mir war dieses ein neues Notebook. Ich sage nicht die Marke, aber dieser Marke konnte ich schon lange vertrauen. Dieses neue Notebook war ein echtes Schnäppchen, und das mit einer bombigen Aussattung an Arbeitsspeicher und Festplatte usw., allerdings ohne DVD-Laufwerk (wer braucht das heute noch?).

Windows 10 war vorinstalliert und vollgepackt mit „Bloatware“, all den Dingen wie Spiele, Videospielereien usw., die ich nicht drauf haben will. Also, kurzer Prozeß, runter mit dem Quatsch, Festplatte formatiert und Windows 7 per USB-Stick drauf. Wunderbar, alles lief, nur die Treiber spielten verrückt und schrieen nach Windows 10. Das hiess wieder einen Stick anfertigen – kein Problem mit der Windows 10-ISO – und aufgespielt, was erstaunlich schnell in ca. 10 Minuten erledigt war. Und dann die Frage nach der MS-Lizenz. Pech: die Platte war geputzt und die Beilagen für das Notebook waren nicht vorhanden. Im Packet war tatsächlich nur das Notebook und der Netzadaüter – was will man mehr für den unschlagbaren Preis.

Also folgte der dritte USB-Stick, diesmal mit Linux Mint 17.2. Die Installation ging sogar noch schneller. Nach 8 Minuten hatte ich ein komplettes Betriebssystem, genau nach meinem Geschmack, auf der Platte. Netzwerkkabel funktionierte sofort und WLAN-Treiber brauchten auch nicht lange. Dann noch „meine üblichen Programme“ drauf: Chromium, Donnervogel, GParted und eine Textprocessor (egal ob Libre, Open oder Softmaker), das war’s denn alles andere ist bereits mitinstalliert. Ach ja, wichtig, WINE muss sein. WINE ist ein kleines Programm, mit dem ich Windows unter Linux bearbeiten kann, ohne nennenswerte Zeitverzögerung. Ich habe praktisch zwei Welten unter einem Dach. Eine Dropbox, läuft wunderbar unter Linux, darf nicht fehlen.

Ich bin zufrieden. Linux Mint ist hervorragend und problemlos. Wer Windows 7/8 mag, dem sei diese Linux-Distribution empfohlen. Keine Abstürze, keine überflüssige Software, keine Viren oder so, Sicherheit und Spaß an der Arbeit mit dem Rechner.

Hier mein derzeitiger Schreibtisch:

 

Windows 10 sehe ich durchaus kritisch. Das Leben bzw. die Arbeit am Rechner mag zwar viel einfacher werden, aber der normale Nutzer wird kaum die richtigen Schalter finden, geschweige denn: drücken, um zu verhindern, dass alles was er tut öffentlich ist. Microsoft ist auch ein Datenkrake und weiss, wo, wie und mit wem man Geschäfte machen kann.

Werde ich Win 10 auch wieder los?

Microsoft will das Windows 10 Gratis-Upgrade zunächst für einen Zeitraum von einem Jahr nach der Veröffentlichung der finalen Ausgabe im Juli 2015 anbieten. Jeder der bis zu diesem Zeitpunkt einen PC mit Windows 7, Windows 8 oder Windows 8.1 oder eine entsprechende OEM-Lizenz der früheren Windows-Versionen besitzen, kann sicher sein, dass er bis maximal ein Jahr später die Möglichkeit erhält, das kostenlose Upgrade auf Windows 10 zu reservieren.

Das kostenlose Upgrade von Windows 7 oder 8.1 auf Windows 10 kann rückgängig gemacht werden. Binnen einer Frist von 30 Tagen nach dem Update werden PC-Nutzer die Chance haben, ihr System wieder zu downgraden. Konkret bedeutet dies: Wer nach dem Update auf Windows 10 doch wieder zu Windows 7 oder 8.1 zurückkehren möchte, kann dies binnen 30 Tagen nach dem durchgeführten Upgrade tun. Erst nach Ablauf dieser Frist ist eine Rückkehr auf die Ursprungsversion des Betriebssystems nicht mehr möglich. Ein Downgrade könnte sich vor allem dann als praktisch erweisen, wenn nach dem durchgeführten Upgrade auf Windows 10 plötzlich unerwartete Probleme mit dem Rechner auftauchen sollten oder dieser zu langsam wird.

Wer eine Vollversion von Windows 7 oder 8.1 besitzt, wird das Betriebssystem auch nach dem Upgrade auf Windows 10 auf einen neuen Rechner übertragen können. Bei Windows-Versionen, die an ein bestimmtes Gerät gebunden sind, soll dies nicht so ohne Weiteres möglich sein, wobei Microsoft bereits angekündigt hat, dass man eine eventuelle Neuaktivierung der Windows-Version auf einem neuen PC „wohlwollend“ prüfen werden.

Das hat es ja noch nie gegeben: WinUpdates kritisch

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass mit den letzten Windows-Updates irgendetwas nicht stimmt. In diesem Juli gab es mindestens 16 „unheimliche wichtige“ Updates.. Normalerweise konnte man sich darauf verlassen, dass die Updates reibungslos verlaufen und der Rechner nach dem Neustart ordentlich funktioniert. Mit den Juli-Updates ist diese Illusion zerstört. Diese Updates – leider kann ich noch nicht sagen, welche das im einzelnen sind – haben mir zwei Rechner glattweg „zerschossen“, einmal die Grafikkarte und einmal den Netzwerkadapter. Warum und wieso? Keine Ahnung. Zurück bleibt ein vorsichtig gewordenes Gefühl.

Wenn das mit den großartig angekündigten „Upgrades“ auf Windows 10 auch so läuft, dann warte ich lieber noch 11 1/2 Monate bis zum Wechsel ab oder ich installiere auch auf den anderen Rechnern Linux Mint. Übrigens, unter Windows 10 will Microsoft diese Zwangsbeglückung zum Standard machen. Bei der Home-Version soll man nicht mal Updates zurückstellen können, was bei der Pro-Version angeblich funktionieren soll.

Die wichtigsten Neuerungen von Win 10

Linux Mint – Echt, ehrlich, zuverlässig

Eigentlich wollte ich schon immer einen Rechner mit Linux ausrüsten. Ich habe dazu auch diverse Distributionen installiert gehabt. PCLinux, Gentoo und natürlich die Ubuntus. Alle taten, was sie sollten und alle funktionierten gut. Aber es fehlte irgendwie der Pfiff. Es musste Klick machen. Das tat es jetzt erst mit Linux Mint. Ich habe die Version 17.2. Rafaela erwischt und ich bin wirklich erstaunt, wie glatt alles läuft. Mint hat viel von Windows 7, genau so zuverlässig, aber eben auch ein Stück eleganter.

Es ist sicher eine echte Erleichterung, wenn man ein Betiebssystem „Out of the Box“, also mit allem an Bord, bekommt. Es müssen nicht erst noch Codecs oder Flash-Player installiert werden. Sound und Video-Wiedergabe laufen auf Anhieb. Office, Internet (Firefox, Thunderbird usw.), Bild, Video- und Soundbearbeitung alles dabei. Zu finden ist alles über ein sehr aufgeräumtes Menü, wie man es von Windows 7 kennt. Die Taskleiste hat es ähnlich in sich.

Mint hat etwas Grünes und wirkt dabei elegant. Alles Funktionen, z.B. die Systemeinstellungen und Zubehör, sind schnell im Menü zu finden.Die Hardware-Erkennung bei der Installation scheint bestens zu funktionieren. Die Paketverwaltung funktioniert wie bei fast allen Linux-Distributionen, so dass man schnell das Betriebssystem auf den neusten Stand bringen kann. Software gibt es auf einer besonderen Mint-Webseite.

Während ich bei anderen Linux-Ausgaben immer gezögert habe ganz von Windows auf Linux umzusteigen, fällt mir dieses bei Mint überhaupt nicht schwer. Ich habe meine Dropbox und alles andere sieht aus und verhält sich wie Windows 7. Mit Windows 8.1 habe ich mich bis jetzt nicht anfreunden können. Windows 10 bleibt abzuwarten. Linux Mint kenne ich nun … und kann es nur empfehlen. Wer für ein Computer-Betriebssystem ohnehin kein Geld ausgeben will, für den ist Linux-Mint das „Gelbe vom Ei“.

Mint-Homepage

ISOs (32/64)

Software

To-Do-List: Der Müll muss raus

„Mein Konto wurde gehackt jetzt kann ich zum Glück wieder danke an die jenige die es wieder hinbekommen hat wenn ich morgen wieder zu hause bin werde ich meine Freunde liste ausmisten es werden sehr viele rausfliegen ich werde nur die behalten die ich persönlich kenne.“

„Manchmal muss man aufräumen und entsorgen, damit man wieder luft bekommt…. und ich bin schon fleissig dabei, mein „hab und gut“, zu halbieren. Auch in meiner freundesliste gibt es wieder einige, mit denen ich nichts gemeinsames mehr habe und von einigen werde ich mich jetzt trennen. Ich wünsche allen, noch eine schöne zeit „smile“-Emoticon“.

„Bye Bye, fairweather-friends.!“

Wenn man sich bei FB umsieht, dann fallen einem die vielen Einträge in der oben zitierten Art auf. Großreinemachen ist angesagt, Freunde sind eben nicht immer Freunde! Übrigens, Facebook-Anfänger haben bei Beginn ihrer FB-Zeit in der Regel bis zu 250 Freunde, meistens auch innerhalb der ersten 8 Wochen. Nach einem Jahr FB-Nutzung haben die meisten ausgemistet. Die Freundezahl pegelt sich bei 50 – 80 ein. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass auch davon nur rund die Hälfte persönlich bekannt ist.

 

SocialBrowser – Es gibt ihn immer noch

Es gab und gibt viele Versuche im Netz einen sog. sozialen Browser zu starten. Dieser Browser hier hat nicht die Absicht im Netz Furore zu machen. Es ist nur ein weiterer Firefox portable, ein Browser eben. Ein Browser ist ein im Internet frei verfügbares Programm um Daten und Webseiten im Internet ansehen, abrufen und ggf. herunterladen zu können. Dieser Firefox portable ist mit einigen sinnvollen Einstellungen, Add-Ons und Bookmarks ausgestattet und kann hier komplett als exe/zip heruntergeladen werden. Sie können auch jeden anderen Firefox nutzen und entsprechend einrichten, wenn dieser bereits bei Ihnen installiert ist. In diesem Fall lesen Sie bitte weiter unter Synchronisation.

Ausprobieren und behalten oder rückstandslos löschen
Probieren Sie den Browser aus, prüfen Sie ihn auf Herz und Nieren. Sie können nichts falsch machen. Ändern Sie Einstellungen, Add-Ons usw. Bei Nichtgefallen oder wenn mal etwas schiefgegangen ist, löschen Sie einfach das Verzeichnis. Nichts bleibt auf dem Rechner zurück. Sie können auch wieder eine neue Datei hier herunterladen und neu starten – Ganz nach Ihrem Geschmack!

Download
Der SocialBrowser ist in zwei Varianten zum Herunterladen gepackt, als Zip und als Exe. Die Exe-Variante ist lediglich“selbstentpackend“. Sie benötigen also kein Extraprogram zum Auspacken der heruntergeladenen Datei. Sollte es mit der Exe-Variante Probleme geben, z.B. weil der Administrator Ihres Rechners etwas gegen eine Exe hat, dann versuchen Sie die Zip-Variante. Beide Varianten enthalten das komplette Verzeichnis. Ein Klick auf die SocialBrowser.exe darin startet den Browser. Erstellen Sie einfach eine Verknüpfung auf dem Desktop:

Download ZIP SocialBrowser
Download EXE SocialBrowser (selbstentpackend)
Download Bookmarks (Rechte Maustaste/speichern unter wählen)

Add-Ons
Der Firefox – also auch dieser Socialbrowser – kann mit den sog. Add-Ons ganz praktisch und für jeden Bedarf erweitert werden. Ich empfehle einfach mal die folgenden Add-Ons:

  • iReader – macht Blogs wirklich lesenwert
  • Buffer – ein tolles Teil um Beiträge in diversen Netzwerken zu verbreiten (Syndication)
  • FireFTP – ein FTP-Client komplett in den Browser integriert.
  • ScribeFire – ein Blogeditor, der das Erstellen und Bearbeiten Beiträgen vereinfacht.
  • AniWeather – dieses Add-On schätze ich sehr. Es zeigt die genaueste Wettervorhersage. Regenschirm vergessen, das gilt nicht mehr.

Sync-Funktion
Über die Sync-Funktion können sich Teams zusammentun und an gemeinsamen Projekten arbeiten. Nach einer Anmeldung bleiben Ihre Links automatisch immer aktuell.
Anmelden: Sie können sich mit
gartenfreunde@seniorplus (Benutzer) und dsocialfox (Passwort) sowie Geburtsjahr 2000
anmelden, ohne ein neues Konto erstellen zu müssen. Alle Features bleiben dann ständig aktuell und der Socialbrowser wird zum echten Gemeinschaftserlebnis. Klar doch, Sie können auch ein eigenes Konto erstellen!

Bookmarks
Die Bookmarks oder Favoriten (wie sie beim InternetExplorer heissen) sind Lesezeichen bzw. Links zu Internetangeboten. Die kann man zusammenfassen und in der Lesezeichenleiste des Browser anzeigen lassen. Die Social-Bookmarks, die Sie hier herunterladen und anwenden können, hier sind thematisch zusammengefasst. Die Bookmarks stellen neben der Synchronisation nur ein weiteres Angebot dieses Browsers dar. Sie können es nutzen. Sie müssen es aber nicht! Die Bookmarks können Sie als Webseite aufrufen oder in Ihre Lesezeichenleiste importieren.

Download ZIP SocialBrowser
Download EXE SocialBrowser (selbstentpackend)
Download Bookmarks (Rechte Maustaste/speichern unter wählen)

Internet-Geschichte oder Was bringt’s?

Meinen ersten PC habe ich 1994 gekauft, gleich komplett mit 14 Zoll-Röhrenmonitor, Tastatur, Maus und einem 24-Nadel-Drucker, DOS 6.0 und Windows 3.0. Für MS Word benötigte ich 14 Disketten, die nach Reihenfolge aufgespielt werden mussten.

Da Spiele mich nicht interessierten, war das Ding lange Zeit eine bessere Schreibmaschine, bis ich damals die Software MusicMatch entdeckte und Musik-CDs in das damals noch relativ neue MP3 umwandeln bzw. rippen konnte. Von 1996 an hatte der Rechner eine seiner Hauptaufgaben gefunden: Musik. Logisch, dass da auch gute Lautsprecher-Boxen her mussten. Die nutze ich heute noch.

1997 trat dann das Internet in das Leben meines Rechners und damit auch in mein Leben. Die Telekom machte es möglich mit einem 19k-Modem. Hurra, da kommt ein Bild. Teuer war das Internet auch. Es war zunächst nur per Einwahlverbindung (DialUp) möglich, und die Kosten waren nach Tageszeit gestaffelt. Nachts gegen 3 Uhr war’s am günstigsten. Da die Telekom damals auch 1 MB Speicherplatz bot, habe ich seit der Zeit auch eine Webseite. Das Fummeln damit ist irgendwie zu einem Hobby geworden.

Auch damals bereits gab es automatische Updates für bestimmte Software, z.B. Sicherheitssoftware und Virenschutz. Das musste man sich sehr genau überlegen. Für 100 Megs. musste man den Rechner manchmal einen Tag laufen lassen – und viel Kaffee trinken.

Bei Einwahlverbingen konnte man auch Schnäppchen machen. Ich sage nur Compuserve, Adcom, Nikodemus und so weiter. Sogenannte „Flatverbindungen“ durfte man nicht unterbrechen, denn dann kosten Sie wieder 15 Pfennig. Der Euro kam erst am 1.1.2002.

Irgendwie kam ich dann um 1999 herum an ISDN, so hiess da Zauberwort für unvorstellbare 64 kb/sec – Geschwindigkeiten. Die Telekom bot sogar eine ISDN-Flatrate an. Das war natürlich der Hammer, und ich war dabei, bis die Telekom merkte, dass es ihnen zu teuer wurde. Im Sommer 2001 bot mir die Telekom dann DSL-Classic, mit 756kb/sec an – mit Rückfall-Option auf 378 kb/sec. Es versteht sich, dass ich sofort zugegriffen habe. Übrigens, in Adolphsdorf habe ich seit 2004 einen DSL-Internetanschluss, den ich lange Zeit mit meinem (Bremer) Telekom-Tarif nutzen konnte. Irgendwann wurde auf 1 Meg, 2 Megs und sogar 4 Megs aufgestockt. Napster war gerade groß und bot MP3 in Hülle und Fülle, ebenso mp3.com. Aber auch sonst ging da das Internet eigentlich erst richtig los. Nachdem der Browser Netscape-Navigator fast verschwunden war, gab es zu der Zeit nur den Internet Explorer 3.0, 4.0 und 5.0 – ach ja, Opera aus Norwegen gab’s auch schon. Der Netscape lebte weiter, als Phoenix, Firebird und dann als …. Firefox. Google war zu der Zeit noch nicht das Synonym für Suchanfragen, wurde aber bereits immer größer. Der Firefox lief nach vielen 0.0.1-Versionen zu Hochtouren auf.

Google hat dann GMAIL, Calender und viele andere nette Dinge eingeführt und ist so richtig groß geworden. Für viele Menschen besteht das Internet praktisch aus Google und seiner Suchmaschine. Na ja, als „Early Adopter“ des netzes weiss man natürlich, dass das Netz noch viele mehr Geheimnisse und Möglichkeiten bietet.

Meine Internetadresse von Anfang an sind fast immer die gleichen geblieben: www.seniorplus.de und www.axel-buddenbaum.de – ein paar kostenlose sind dann doch dazugekommen.

Notebook seit 2000, Smartphone seit 2012 und Tablet seit 2014, aber da ich gern probiere und bastele zieht es mich immer wieder an den guten alten Desktoprechner. Ach übrigens, Kabel-TV hatte ich in Bremen seit 1986, als erster im ganzen Block, ja in der ganzen Strasse. Mit dem Internet war es ähnlich. Selbst mein Arbeitgeber hat mir bestätigt, dass ich der erste Nutzer von EMail bei Korrespondenz gewesen sei. Aber, das alles nur nebenbei.

Wo geht es lang? TV und Radio über Internet sind nichts besonderes mehr. Bei 35 MBits-Leitungen, an die man sich schnell gewöhnen kann! LTE? Ganz sicher demnächst. Irgend wann wird es auch Smartphones geben, bei denen man sich beim Tippen nicht die Finger bricht.

Eines aber ist ganz sicher: Meinen Kühlschrank wird das Internet nicht füllen, ebenso wenig wie ich Bankgeschäfte über Netz abwickele. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, nichts, aber auch rein gar nichts, ist im Internet wirklich privat. Das ist vielleicht das wirklich neue, was mict dem Netz Einzug gehalten hat: Die Gesellschaft wird transparent, allerdings nicht immer freiwillig.