Archiv der Kategorie: Internet

Es ist sozusagen ein Selbstversuch

Es ist sozusagen ein Selbstversuch. Auch sind mir die sog. „Sozialen Medien“ ein wenig suspekt: Zuviel Gewürge um nichts, und das mit viel verschwendeter Zeit. Sogar Google, obwohl kein Beweis für die Überflüssigkeit von Sozialen Netzen, schaltet sein Google Plus demnächst komplett ab. Facebook verliert Kunden und lebt irgendwann nur noch als Archiv. Es wird einfach zuviel Mist verbreitet und jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Mir ist das zu oberflächlich. Wie damals „MySpace“. Leute! Es gibt ein Leben ausserhalb des Netzes!

Keine Bange! Ich deaktiviere Facebook nur. Ein Selbstversuch, vermutlich mit Entzugserscheinungen. Wenn irgendetwas von Wert zu berichten ist, dann gibt es immer noch die gute alte EMail und meine Webseite unter www.seniorplus.de.

Berlin im Zick-Zack

Neues von den Machern des Berliner Flughafens? Zur Zeit geistert dieser neu aufgemalte Radweg (in Berlin!) durch die Medien und um die sozialen Lagerfeuer. Radfahrer und Möchtegern-Mitredner regen sich auf. „Sollten wir im Zick-Zack fahren?“ – Klar, das wäre dann mal eine sportliche Variante für Fahrradkuriere und Fussweg-Pedalisten aus grünen Vorstadtvillen. 

Aber denkt hier niemand an die Fussgänger oder Rollstuhlfahrer. Sollen Fussgänger etwa auf einem Bein an der Fahrradspur vorbei hüpfen oder Rollstuhlfahrer die andere Strassenseite versuchen lebend zu erreichen? Hätte man wenigstens versucht die Mitte zu treffen,…. dann vielleicht akzeptabel.Irgendwann fällt den Wege-Baumeistern ein, dass man das mit den Autostrassen, auf denen noch keine Stossdämpfer-Killer montiert sind, ja auch so machen könne …. im Zick-Zack!

Europa’s verschwiegene Archillesferse

Da steigen große Unternehmen, freie Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen, Vereine und sogar ganze Bundesländer freiwillig und ohne Not auf das Betriebssystem Windows 10 um. Einige Kommunen bezeichnen sich sogar als Rückkehrer, da sie angeblich mit freien Betriebssystem wie Linux nicht zurecht kamen. Und alle betonen, dass sie großen Wert auf Datenschutz, insbesondere auf den Schutz der Daten ihrer Kunden oder der Versicherten, legen. Was für ein Witz! Oder was für eine Veralberung der Menschen, die gezwungenermaßen in diesen Unternehmen mit dem System arbeiten müssen.

Das US-Unternehmen Microsoft hat praktisch das Monopol auf den Schreibtischen und in den Büros dieser Welt. Bei Unternehmen und öffentlichen Diensten und Einrichtungen herrscht eine gefährliche Monokultur in Sachen IT. Bei Microsoft lauscht die NSA, jenes bekannt unbekannte amerikanische Abhör- und Lauschinstitut, mit. Es wäre politisch inkorrekt zu behaupten, wenn das Sozialamt in München oder Papenburg eine Entscheidung trifft, dann weiß es Microsoft und damit Washington schon lange. Das mag für Otto Normalverbraucher (oder John Doe) uninteressant sein, für Siemens, BASF, Bayer, BMW oder VW kann es das aber nicht sein.

Wenn der Mann, der zur Zeit amerikanischerer Präsident ist, Europa und insbesondere Deutschland als Feind sieht (anstatt bessere Autos zu bauen!), dann sollten sich deutsche Unternehmen und natürlich alle anderen Dienste, Behörden und Einrichtungen vorsehen. Alles, aber auch wirklich ALLES, was sie in die Tasten tippen oder vor und hinter dem Monitor treiben, ist bereits über den großen Teich gebeamt, bevor Sie Piep sagen können. Und die Konkurrenz schläft nicht.

Da lachen doch die Hühner, wenn man den Satz hört: „Abhören unter Freunden geht gar nicht!“ – Eine Abhängigkeit, so wie jetzt von amerikanischer Internetstruktur und -technik, geht nicht lange gut. Es wird Zeit, dass Europa etwas dagegen setzen kann!

Hier ist lediglich von dem Betriebssystem für Rechner die Rede. Aber die Gefahr der absoluten Abhängigkeit und des Datenmissbrauchs gilt genau so für Google, Apple, Amazon usw. Auch diese Unternehmen werden nicht zögern ihrer Regierung willig Auskunft zu geben.

Gedanken eine Deal-Makers

Warum sollte Trump etwas gegen die Gasleitung Nordstream haben. Das ist für Deutschland doch ein guter DEAL: stabile und günstige Preise, keine Umwege durch andere Länder, Deutschland kann weiterverkaufen. Kann Amerika günstiger Gas liefern als Russland?

Steigerung des Wehretats, klar doch! Wir stecken viel Geld in die eigene Waffentechnologie, damit unsere Soldaten in den weltweiten Einsätzen sicher sind. Steigerung der Militärausgaben hilft auch der heimischen Waffenindustrie. Also wären 5 % BIP auch ein guter Deal!

Zölle steigern die Einnahmen der EU! Griechenland und Italien finanzieren wir dann aus der Portokasse. Auch ein guter Deal!

Autos? Nicht der Rede wert. Wenn Amerika auch für Europa strassentaugliche Autos baut, dann reden wir drüber. In der Zwischenzeit ein guter Deal! Fahrt weiter BMW, den Guten Stern oder Audi – es muss ja nicht immer Porsche sein!

Stahl? Amerika und Europa kaufen ohnehin in Indien und China. (K)Ein guter Deal?

Brexit? Wie nennt man es eigentlich, wenn Deutschland aussteigt? GExit!? Und wir haben endlich wieder die D-Mark!

 

Wer will das eigentlich?

Deutschland sollte sich keinesfalls auf die Wie-Du-mir, so-ich-Dir-Spirale der gegenseitigen Zölle einlassen. Ein Welthandel ohne die USA ist durchaus möglich. Der Rest der Welt wartet dann solange, bis die Amerikaner gute Autos bauen können. Gemeint sich robuste Autos, nicht überdimensionierte Pick-Ups, die wenig Benzin schlucken oder besser gleich elektrisch fahren. Und die auch länger als eine Wahlperiode des US-Präsidenten halten.

Ganz so einfach ist die Sache natürlich nicht. Google, Microsoft, Apple und Amazon sind US-Firmen und überdies nicht nur stark auf dem heimischen Markt. Sie dominieren die ganze Welt. Big Data ist überall, aber zu Hause in den USA. Das sollte niemand unterschätzen. Es braucht Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, wenn soetwas wie ein von den USA unabhängiges Internet aufgebaut werden soll. Und wer will das eigentlich?

Warum kommen eigentlich solche Ideen? Nur weil der Mann, der zur Zeit US-Präsident ist, seine zweite Amtsperiode haben will und seine Twitter-Finger nicht still halten kann? 

Man kann Merkel eigentlich nur raten weiter zu lächeln….

Delete Facebook? Jetzt?

Peinlich, dieser Internet-Hype …… da wird wiedermal eine Sau durchs Dorf gejagt, alle sind empört, alle sind besorgt, aber alle nehmen die Bequemlichkeit gern in Kauf. Jetzt zeigen auch die, die selbst nicht die Schweigsamsten sind, mit dem ausgestreckten Finger auf Facebook. 

Es müsste sich doch längst herumgesprochen haben, dass es 1. im Internet nichts umsonst gibt und 2. im Internet nichts privat ist oder bleibt. Übrigens, auch nicht im versteckten Teil des Netzes, dem gerühmten Darknet. Sobald der Computer oder das Smartphone eingeschaltet wird und mit dem Internet verbunden ist, ist nichts mehr privat! Und das überall auf diesem Planeten!

Das Internet wird sogar zur Gefahr, wenn es kommerziellen Unternehmen überlassen wird die Regeln aufzustellen und selbst Länder, Staaten und demokratisch gewählte Regierungen nichts mehr zu melden haben.Soll Europa, soll Deutschland eine Kolonie der Internetriesen bleiben? Nein, selbst auf die Möglichkeit hin, dass wir einen großen Teil liebgewordener Gewohnheiten aufgeben müssen und in tristen Innenstädten oder Shopping-Malls einkaufen müssen. Oder wieder zum Telefonhörer greifen oder Briefe schreiben müssen! Lesen können ist ohnehin ein Vorteil auch in der nächsten Welt!

Mal ein Wort zu Facebook

Facebook bezeichnet sich selbst gern als „Community“ (als Gemeinschaft). In einer Gemeinschaft aber finden alle Gehör und alle bestimmen mit. Das ist bei Facebook nicht der Fall und auch nicht beabsichtigt. Facebook ist ein Wirtschaftsunternehmen, was allein auf Gewinnmaximierung abzielt. Das Unternehmensziel ist es aus der Bequemlichkeit der Zeitgenossen Geld zu ziehen, u.a. durch exakt auf Personen zugeschnittene Werbung. Facebook muss ein Datenkraake sein, um die nötigen Nutzerdaten zu erhalten – und zu verkaufen. Und Facebook kauft Unternehmen, um Nutzer innerhalb des Facebook-Universums zu halten. Für viele Menschen ist es neu, dass Facebook eben nicht das Internet ist, sondern nur ein erfolgreiches Unternehmen innerhalb des Internets. Für viele ist es vielleicht neu: man muss noch nicht einmal einen Account bei Facebook haben, um genau von Facebook verfolgt zu werden. Sogar ein nagelneuer Rechner schafft nur zwei oder drei Minuten, bevor er per Browser in die Fänge von Facebook gerät.

Zeit ist Geld für Facebook. Je länger ein Nutzer auf den FB-Seiten gehalten wird, um so größer wird der Profit für Facebook. Mitbestimmung der Nutzer ist nicht vorgesehen. Da Facebook aber von Algorithmen beherrscht wird und fast auschliesslich damit arbeitet, ist es nicht unwahrscheinlich, dass aufgrund der Datenflut über kurz oder lang falsche Entscheidungen getroffen werden. Und dann ist Facebook eine Internet-Legende.

Ich selbst kommunizieren zwar über Whatsapp (gehört zu Facebook!), selten aber über Facebook. Diese Seite ist für mich nur eine Projektionswand für das, was ich über Buffer in die Welt blase.

Fernsehen und Erinnerungen

Als Kind bin ich möglicherweise den Nachbarn auf den Wecker gefallen, denn ich suchte die Tanten und Onkels immer zu der Zeit auf, wenn „RinTinTin“, „Ivanhoe“ oder „Isar 12“ im Fernsehkasten lief. Draussen wurde die Mauer gebaut und die Erwachsenen sorgten sich wegen Kuba. 1963 bekamen wir ein eigenes Fernsehgerät, einen tragbaren Telefunken mit 42 cm-Bildschirm. Das erste, was ich da zu sehen bekam, war die Live-Übertragung des Wunders von Lengede, die Rettung der Bergleute. Ich war beeindruckt. Auch die Berichte über Willi Brandt’s Passierschein-Verhandlungen in Berlin fesselten mich. Dann aber, im November, wurde Kennedy erschossen und … (lesen Sie bitte weiter!)

Spielerei nach Feierabend

Wie in alten Zeiten. Ich habe mir, sozusagen als Feierabendvergnügen und kleine Fingerübung, mal wieder erlaubt eine kleine Webseite zu basteln. Viel brauchte ich nicht zu tun, denn den Inhalt liefert im Grunde genommen Twitter. Ich habe also einfach einmal ein paar Timelines von Twitter-Nutzern, meistens der lokalen Presse, zusammengestellt und in einen überschaubaren Rahmen gestellt.  Ein wenig graphische Pinselei dazu und fertig.

Wer Lust hat, kann sich die „Timelines“ gern einmal anschauen oder, am besten, gleich ein Lesezeichen draufsetzen. Dieser letzte Satz kommt mir ein wenig altmodisch vor, eben so gar nicht aus der Smartphonezeit. Aber, was soll’s? Die Webseite ist ja auch nicht aus der Zeit der Wischtelefone…..!

Google möchte Twitter kaufen

Da geht wieder ein Aufschrei durch die Reihen der Computer-Nutzer. Es gehe wieder ein Stück Privatheit verloren, Datenkraake Google, Schutz muss her und so weiter und so fort. 

Es sollte aber mittlerweile jedem klar sein, dass, wer einen Comuter, Smartphone, Tablet oder sonstiges mit dem Internet verbindet, von ersten Moment an schon nicht mehr privat ist. Im Netz ist alles, wirklich alles, öffentlich. Einfache Regel: wer etwas für sich behalten möchte, packt es nicht auf den Rechner. Merkwürdigerweise haben die Nutzer, die um Himmels Willen nichts preisgeben wollen und nur ja nicht ihre Schuhgröße, ihre EMailadresse oder das Bild der letzten Grillparty auf fremden Servern sehen wollen, das Betriebssystem Windows 10 auf dem Rechner. Da ist verkaufsstrategisch der größte Coup von Bill Gates. Bill hat längst Ihre Daten! Da können Sie noch so viele Haken in den Einstellungen entfernen. Bequemlichkeit erkaufen Sie mit Ihren Daten!

Aber kein Grund zur populären Panik. Beherzigen Sie einfach den Grundsatz: was Ihnen wichtig ist und privat bleiben soll, gehört nicht auf einen Rechner, der mit dem Internet verbunden ist.