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Bitte, seien Sie freundlich zu den Zustellern

Bitte, seien Sie freundlich zu den Zustellern von DHL, Hermes, GLS, UPS und den vielen anderen in der Vorweihnachtszeit. Für die Zusteller ist diese Zeit STRESS PUR! Und bleiben Sie geduldig, auch wenn mal etwas schief läuft oder sich verspätet.

DHL rechnet damit, dass es im Weihnachtsgeschäft noch die eine oder andere unangenehme Situation geben wird. Normalerweise bewegt der Postdienst pro Tag im Schnitt 4,6 Millionen Pakete in Deutschland. In der Adventszeit verdoppelt sich aber das Volumen, heißt es – für dieses Jahr rechnet die DHL mit etwa elf Millionen Paketen täglich. Bei wie vielen davon es Beschwerden gibt, dringt nicht an die Öffentlichkeit. Nur die Zustellerquote wird verraten: Demnach werden 95 Prozent aller Pakete beim ersten Versuch zugestellt, nur bei den restlichen fünf Prozent müssten Kunden zur Paketstation oder auf einen zweiten Termin warten.

Bei der Bundesnetzagentur waren im vergangenen Jahr insgesamt 6100 Beschwerden von Kunden eingegangen, über verlorene Pakete, unzuverlässige Paketzusteller und über verspätete oder falsche Zustellung. Das ist allerdings eine Steigerung um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Natürlich ist es bequem online einzukaufen und sich die Sachen – auch die dicksten Dinger – nach Hause kommen zu lassen. Und natürlich verdienen DHL, Hermes, GLS, UPS und die anderen daran. Aber die Entlohnung der Zusteller steht in keinem Verhältnis zu der stressigen Schinderei. Darum: Bleiben Sie gemütlich! Auch sonst!

Amazon schlägt zu – Sie auch?

Im Grunde genommen sollte jeder Kunde den Handel und die Wirtschaft an seinem Ort und in seiner Region unterstützen. Niemand möchte, dass ein einziges Unternehmen, noch dazu als Quasi-Monopol, den gesamten Handel beherrscht und sowohl Anbietern als auch Kunden die Preise und die Konditionen diktiert. Es scheint aber so, dass Amazon im Onlinehandel die Nase weit vorn hat. Das hat Gründe, z.B.:

Am 19. November 2018 startet auf Amazon.de die Cyber-Monday-Woche mit zehntausenden Angeboten aus nahezu allen Kategorien – von Tablet-PCs über Haushaltsgeräte bis hin zu Spielzeug und Adventskalendern. Bis einschließlich 26. November 2018 können sich Kunden auf Deals mit bis zu 50 Prozent Rabatt freuen und so schon jetzt zu besonders günstigen Preisen Weihnachtsgeschenke für ihre Liebsten ergattern – oder sich selbst vorab beschenken.

Es gibt täglich wechselnde Top-Produkte als „Angebote des Tages“ ab Mitternacht für jeweils 24 Stunden, solange der Vorrat reicht. Darüber hinaus gehen zwischen 6:00 Uhr und 19:45 Uhr im 5-Minuten-Takt Blitzangebote online und sind für maximal sechs Stunden verfügbar. Für Prime-Mitglieder stehen diese Angebote, die blitzschnell ausverkauft sein können, exklusiv schon 30 Minuten vorab zur Verfügung.

Auch von kleinen und mittleren Unternehmen aus Deutschland, die über Amazon verkaufen, gibt es während der Cyber-Monday-Woche zahlreiche Angebote zu attraktiven Preisen. Mit dabei sind Produkte von Amazon Handmade Kunsthandwerkern wie ein Kunstdruck von Owlbook aus Berlin, innovative Artikel von Start-ups wie das wiederverwendbare Notizbuch Rocketbook von Eliware aus Moers sowie zahlreichen weiteren Verkäufern aus ganz Deutschland. 2017 haben Kunden in der Weihnachtszeit weltweit über eine Milliarde Produkte von kleinen und mittleren Unternehmen auf Amazon gekauft. Alleine zwischen Thanksgiving und Cyber Monday waren es weltweit knapp 140 Millionen Produkte, die sie bei kleinen und mittleren Unternehmen bestellt haben.

Auf der Produkt-Detailseite der jeweiligen Angebote werden sowohl der aktuelle Preis des Produkts („Angebotspreis“) und der bisherige Amazon Preis als auch, soweit vorhanden, die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers angezeigt. Für Angebote des Tages wird zusätzlich die verbleibende Zeit bis zum Ende des Deals angezeigt. Kunden können also den Angebotspreis mit der UVP oder dem vorherigen Amazon Preis vergleichen und sich so auf einen Blick einen umfassenden Eindruck über die Attraktivität des Preises verschaffen.  Mehr Infos ….

Mehr als 80 Prozent für Abschaffung der MEZ

Die Online-Befragung zur Abschaffung oder Beibehaltung der Zeitumstellung war in Deutschland auf besonderes Interesse gestoßen. Von den 4,6 Millionen Teilnehmern kamen rund drei Millionen aus der Bundesrepublik. In Deutschland gibt es die Sommerzeit seit 1980. Seit 1996 stellen die Menschen in allen EU-Ländern die Uhren am letzten Sonntag im März eine Stunde vor und am letzten Oktober-Sonntag wieder eine Stunde zurück. Eigentlich soll das Tageslicht besser genutzt und dadurch Energie gespart werden. Der tatsächliche Nutzen ist umstritten.

Bis zum 16. August hatten die EU-Bürger die Gelegenheit, sich in einer Umfrage für die Abschaffung oder Beibehaltung der Zeitumstellung auszusprechen. Mehr als 80 Prozent sind demnach für die Abschaffung. Die Ergebnisse waren im Laufe der Woche bereits durchgesickert. Die Zeitumstellung in der EU wird abgeschafft. Das kündigte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Freitag an.

Es ist schön im Juni noch bis 22 Uhr oder sogar 23 Uhr im Garten sitzen zu können, ohne die Notwendigkeit eine Lampe anknipsen zu müssen. Nervig aber wird es sein, wenn es Mitte Dezember dann erst gegen 10 Uhr hell wird. Und ob es dann ab 16:30 Uhr dunkel wird, wie nach der jetzigen Regelung, oder erst gegen 17:30 Uhr spielt eigentlich keine Rolle.

Es geht um die Rente – wiedermal!

Zentraler Pfeiler des neuen Rentenpakets ist die sogenannte doppelte Haltelinie. Eine Rentengarantie soll sicherstellen, dass das Rentenniveau bis 2025 auf dem heutigen Stand von 48 Prozent gehalten wird. Zugleich sollen die Beiträge bis dahin nicht über 20 Prozent steigen. Derzeit liegt der Beitragssatz bei 18,6 Prozent des Bruttoverdienstes. Der von Finanzminister Olaf Scholz jüngst gemachte Vorschlag, das Rentenniveau bis 2040 zu garantieren, fand in der Einigung keine Berücksichtigung. Die Union lehnt das wegen der hohen Kosten ab und verweist auf die gerade begonnene Arbeit der Rentenkommission.

Das Rentenpaket enthält außerdem Verbesserungen bei der Mütterrente. Ursprünglich war geplant, dass Frauen mit mindestens drei vor 1992 geborenen Kindern jeweils einen Rentenpunkt zusätzlich erhalten. Jetzt bekommen alle Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern einen halben Punkt zusätzlich. Davon sollen rund sieben Millionen Mütter profitieren. Ein Rentenpunkt im Osten liegt seit 1. Juli 2018 bei 30,69 Euro im Monat. Im Westen liegt der Rentenpunkt derzeit bei 32,03 Euro.

Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente sollen Beschäftigte mit geringem Einkommen (Midijobs) bei den Rentenversicherungsbeiträgen entlasten, heißt es in der offiziellen Erklärung zum jüngsten Treffen im Kanzleramt. Entlastung ca. 17 Euro.

Kosten: Für die Rentenversicherung sollen die Verbesserungen bis 2025 mit knapp 32 Milliarden Euro zu Buche schlagen, am teuersten ist die verbesserte Mütterrente.

Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass der Arbeitslosenbeitrag von derzeit drei Prozent um 0,3 Prozentpunkte gesenkt wird. Angesichts wachsender Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit forderte die Union eine stärkere Senkung, stieß damit aber auf Widerstand bei der SPD. Der nun gefundene Kompromiss sieht eine Senkung um 0,5 Punkte ab dem 1. Januar 2019 vor: Der Beitrag soll per Gesetz um 0,4 Punkte gesenkt werden und zusätzlich per Rechtsverordnung um 0,1 Punkte, Letzteres befristet bis 2022.

Bei einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 3156 Euro im Monat würden derzeit noch 94,68 Euro an Arbeitslosenversicherungsbeitrag anfallen. Wird er im nächsten Jahr um 0,5 Prozent gesenkt, macht dies nur noch 78,9 Euro aus. Bis Ende 2006 hatte der Beitragssatz noch 6,5 Prozent betragen, danach wurde er zunächst auf 4,2 Prozent, später bis Ende 2008 auf 3,3 Prozent gesenkt.

Die Regierung will die Förderung beruflicher Weiterbildung von Arbeitnehmern ausbauen, unter anderem mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit. Das soll Beschäftigte für die Herausforderungen des digitalen Wandels und andere strukturelle Veränderungen wappnen.

Fazit: Rentner, Mütter, Erwerbsgeminderte und Minijobber können sich ab 2022 eine Tasse Kaffee bei Starbuck’s mehr gönnen. Die Konjunktur läuft, also können Beiträge auch schnell mal eben wieder angehoben werden, wenn es  nicht rund läuft. Der große Wurf, der von vielen erwartet wurde und nach wie vor dringend nötig ist, war das nicht!

EU-Sommerzeitregelung – worum geht es?

Die Sommerzeitregelung in der EU schreibt vor, dass die Uhren zweimal pro Jahr umgestellt werden, um der Verlagerung der Tageslichtphase Rechnung zu tragen und das verfügbare Tageslicht in einem bestimmten Zeitraum besser zu nutzen.

In den meisten EU-Mitgliedstaaten besteht eine lange Tradition von Sommerzeitregelungen, die größtenteils bis in die Zeit des Ersten und des Zweiten Weltkriegs bzw. bis zur Ölkrise in den 1970er Jahren zurückreichen. Damals sollte durch die Sommerzeitregelung in erster Linie Energie gespart werden. Es spielten aber auch andere Gründe eine Rolle, zum Beispiel die Sicherheit im Straßenverkehr, mehr Freizeitaktivitäten durch längere Tageslichtphasen am Abend, oder einfach die Anpassung der nationalen Gepflogenheiten an die der Nachbarn oder der wichtigsten Handelspartner.

Sommerzeitregelungen auf EU-Ebene bestehen seit den 1980er Jahren, sie unterliegen den Bestimmungen der Richtlinie 2000/84/EG. Die Richtlinie schreibt vor, dass die Mitgliedstaaten am letzten Sonntag im März auf Sommerzeit umstellen und am letzten Sonntag im Oktober wieder zur Winterzeit zurückkehren. Ziel der EU-Rechtsvorschrift zur Sommerzeit war es, die bestehenden unterschiedlichen nationalen Sommerzeitregelungen zu vereinheitlichen und dadurch im Binnenmarkt ein harmonisiertes Vorgehen bei der Zeitumstellung zu gewährleisten.

Parallel zu den EU-Sommerzeitregelungen und unabhängig davon werden die Mitgliedstaaten drei verschiedenen Zeitzonen oder Standardzeiten zugeordnet. Die Entscheidung über die Standardzeit wird als solche nicht von der Sommerzeitregelung oder Änderungen dieser Regelung berührt. (Das Gebiet der EU-Mitgliedstaaten erstreckt sich derzeit über drei Zeitzonen: Westeuropäische Zeit oder mittlere Greenwich-Zeit (MGZ), mitteleuropäische Zeit (MGZ+1), und osteuropäische Zeit (MGZ+2). In acht Mitgliedstaaten der Union (Bulgarien, Estland, Finnland, Griechenland, Lettland, Litauen, Rumänien und Zypern) gilt MGZ+2 als Standardzeit. In 17 Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn) gilt MGZ+1 und in drei Mitgliedstaaten (Irland, Portugal und Vereinigtes Königreich) MGZ als Standardzeit.) Die Standardzeit wird im Verhältnis zur mittleren Greenwich-Zeit (MGZ) oder zur koordinierten Weltzeit (UTC) festgelegt.

Es sei auch darauf hingewiesen, dass die Verfügbarkeit von Tageslicht auch von der geografischen Lage der EU-Mitgliedstaaten abhängt. In den nördlichen EU-Mitgliedstaaten variiert das verfügbare Tageslicht relativ stark je nach Jahreszeit; für diese Länder sind dunkle Winter mit wenig Tageslicht und helle Sommer mit kurzen Nächten charakteristisch. In den südlichen EU-Mitgliedstaaten verändert sich die Tag- und Nachtverteilung des Tageslichtes über das Jahr kaum.

Funktioniert die gegenwärtige EU-Sommerzeitregelung?

Im Verlauf der Jahre wurden verschiedene Untersuchungen zur Bewertung der EU-Sommerzeitregelung durchgeführt. Bisher liegen folgende Erkenntnisse vor (Weitere Einzelheiten sind der Liste der wichtigsten Referenzdokumente am Ende zu entnehmen. Die Liste umfasst sowohl offizielle Dokumente und Berichte der Kommission sowie die jüngsten Metastudien mit Analysen der vorliegenden wissenschaftlichen Berichte und Untersuchungen zu diesem Thema):

Binnenmarkt: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die Fakten nur in einem Punkt schlüssig: unkoordinierte Zeitumstellungen zwischen den Mitgliedstaaten wären für den Binnenmarkt schädlich, denn sie würden zu höheren Kosten für den grenzüberschreitenden Handel, zu Unannehmlichkeiten im Verkehr, bei der Kommunikation und bei Reisen sowie zu einer geringeren Produktivität bei Gütern und Dienstleistungen führen.

Energie: Obwohl sie eines der wichtigsten Argumente für die Einführung der gegenwärtigen Regelung waren, sind die allgemeinen Energieeinsparungen durch die Sommerzeit nach den Erkenntnissen der Forschung nur marginal. Die Ergebnisse werden auch von Faktoren wie der geografischen Lage beeinflusst.

Gesundheit: Der Zeitumstellung werden positive Effekte durch mehr Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten im Freien zugeschrieben. Andererseits legen chronobiologische Forschungsergebnisse nahe, dass die Auswirkungen auf den menschlichen Biorhythmus stärker sein könnten als bisher angenommen. Eindeutige Erkenntnisse über die Gesamtwirkung auf die Gesundheit (d.h. Bilanz der angenommenen positiven und negativen Auswirkungen) liegen noch nicht vor.

Straßenverkehrssicherheit: Es gibt noch keine gesicherten Erkenntnisse zur Wechselwirkung zwischen der Sommerzeitregelung und Unfällen im Straßenverkehr. Grundsätzlich könnte Schlafverlust aufgrund der Vorstellung der Uhren im Frühjahr das Unfallrisiko erhöhen. Gleichzeitig wird angenommen, dass die verlängerte Tageslichtphase an Sommerabenden positive Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr hat. Allerdings ist es generell schwierig, ein direktes Verhältnis zwischen der Sommerzeitregelung und Unfallzahlen im Vergleich zu anderen Faktoren nachzuweisen.

Landwirtschaft: In der Vergangenheit geäußerte Befürchtungen hinsichtlich der Störung des Biorhythmus der Tiere und der Verschiebung von Melkzeiten aufgrund der Zeitumstellung dürften dank der Einführung neuer Ausrüstungen, künstlicher Beleuchtung und Automatisierungstechnologien weitgehend gegenstandslos geworden sein. Eine weitere Tageslichtstunde im Sommer kann auch von Vorteil sein, da sie zusätzliche Arbeitsstunden für im Freien durchgeführte Tätigkeiten, z. B. Feld- und Erntearbeit, ermöglicht.

Bei der Kommission gehen regelmäßig Kommentare von Bürgern und Bürgerinnen zur Frage der Zeitumstellung ein, in denen oft auf die als gesundheitsschädlich empfundene Wirkung der disruptiven Zeitumstellung im Zusammenhang mit Schlafmangel und anderen negativen Folgen verwiesen wird. Andererseits gibt es auch Befürworter einer Beibehaltung des jetzigen Systems, die von seinen positiven Effekten überzeugt sind.

 

Einige Mitgliedstaaten haben die Frage der Zeitumstellung kürzlich in Schreiben an die Kommission angesprochen. So hat Finnland die Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung gefordert, während Litauen eine Überprüfung der derzeitigen Regelung verlangte, um regionalen und geografischen Unterschieden Rechnung zu tragen.

Das Europäische Parlament verabschiedete im Februar 2018 eine Entschließung, in der die Kommission aufgefordert wurde, eine gründliche Bewertung der Richtlinie vorzunehmen und gegebenenfalls einen Vorschlag zur Überarbeitung vorzulegen. Gleichzeitig wurde in der Entschließung bekräftigt, „dass auch nach der Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung unbedingt eine einheitliche EU-Zeitregelung beibehalten werden muss“.

Ausblick

Nach den bisherigen Erkenntnissen sind gemeinsame Regeln in diesem Bereich für das reibungslose Funktionieren des Binnenmarktes von entscheidender Bedeutung. Diese Linie wird auch vom Europäischen Parlament unterstützt, das in seiner Entschließung die Beibehaltung einer einheitlichen EU-Zeitregelung als unbedingt erforderlich bezeichnete.

Abstimmungsformular (nur bis 16.8.2018/23 Uhr)

Viele Facebook-Nutzer steigen aus

Facebook erleidet derzeit einen gewaltigen Vertrauensverlust. Viele Nutzer, insbesondere in Europa, steigen aus. Das ist zum einen auf den nachlässigen (gewollt nachlässigen) Umgang mit den Daten der Nutzer zurückzuführen. Und zum anderen, und das seit dem Start von Facebook, ist es die Taktik die Nutzer mit allen Mitten möglichst lange auf den Facebook-Seiten zu halten. Wenn der Nutzer etwas an den Einstellungen verändern will, findet er für alles irgendwelche freundlichen Hilfeseiten. Aber die wichtigen Einstellungen sind irgendwo vergraben und schwer zu finden….. oder eben auch nicht zu finden. Und das alles nur, damit Nutzer lange auf der Seite bleiben. Warum wohl? Das Brot von Facebook sind die Daten der Nutzer. Die bringen bares Geld.

Facebook hat den Zugang zu Nutzerprofilen erschwert. Im Sinne des Datenschutzes natürlich richtig. Aber um weiter über Facebook veröffentlichen  zu können, musste ich eine Seite anlegen. Wenn ich da nicht aufpasse, bleibt die Seite leer. Auch wenn Facebook noch so oft freundlich bittet die Seite doch zu bewerben ….. für 5 Dollar. Hm, ich freue mich über jeden, der die Seite findet, aber Wegweiser werde ich nicht aufstellen.

Erinnert sich noch jemand an „My Space“?

Es muss irgendwie am Wetter liegen

Es muss irgendwie am Wetter liegen. Da sagt der Mann, der zur Zeit amerikanischer Präsident ist, dass er ein stabiles Genie sei. Hmmm,…? Und da gibt es allen Ernstes Leute, die meinen, weil Mesut Özil sich mit dem türkischen Staatspräsidenten fotografieren liess, sei Deutschland bei der Fussball-WM schon in der Vorrunde ausgeschieden. Ja, klar, und wenn Claudia Schiffer mit dem Finger schnippt, dann sprühen auf Hawaii die Vulkane. Liebe Jeannie, Du Bezaubernde, bitte lass Verstand auf die Menschheit regnen. Es gibt Leute, die haben einfach zu wenig davon abbekommen.

Fussballzwerg Deutschland?

Nach dem das deutsche Fussball-Nationalteam 4 x Weltmeister, 4 x Zweiter war und sonst immer in die KO-Phase kam, ist das Team nun zum ersten Mal in der Vorrunderunde gescheitert. Na und? Einmal ist immer das erste Mal. Und wenn der Wurm drin ist, dann ist er drin. Man sollte nicht gleich von Generationswechsel bei den Spielern reden oder den Kopf des Bundestrainers fordern. Wie wäre es mit einer Verjüngungskurs bei den DFB-Granden und den Durchlauferhitzern wie Bierhoff?

In zwei Jahren, bei der EURO20, kann es schon wieder ganz anders aussehen. Für alle gilt aber auch: Es gibt Wichtigeres als den Fussball! Oder etwa nicht?

Hilfe bei der Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

In den 5oer Jahren und in den 60er jahren haben in den sog. „Erziehungsheimen“ oder den Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie unmenschliche Zustände geherrscht, zum Teil brutal und menschenverachtend. Sie haben möglicherweise schon einmal den Kinofilm „Freistatt“ gesehen?

Heute erwachsene Menschen, die damals Kind oder Jugendlicher waren, und in die Fänge der damaligen Heimindustrie geraten sind, leiden noch heute. Das Thema hat sich endlich im Bewusstsein der Öffentlichkeit verfestigt und es soll aufgearbeitet werden. Betroffene sollen Hilfe, Unterstützung und Anerkennung erfahren.

In der Stiftung Anerkennung und Hilfe arbeiten mehrere Organisationen zusammen. Zum Beispiel Bundes-Ministerien und Vereine. Sie unterstützen zusammen einen bestimmten Zweck. Die Bundes-Regierung, die Bundes-Länder und die Kirchen wollen diese Menschen unterstützen. Dafür haben sie die Stiftung Anerkennung und Hilfe gegründet. Deshalb können die Menschen eine Unterstützung mit Geld bekommen.

Diese Stiftung soll öffentlich machen, dass viele Menschen damals schlecht behandelt wurden. In manchen Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder Psychiatrien sind früher Kinder und Jugendliche schlecht behandelt worden.

Zum Beispiel:
•Man hat sie geschlagen.
•Man hat sie sexuell missbraucht.
•Sie haben keine Schul-Bildung bekommen.
•Sie haben keine Berufs-Ausbildung bekommen.
•Man hat sich nicht um ihre Gesundheit gekümmert.
•Sie haben für ihre Arbeit sehr wenig Geld bekommen.
•Für ihre Arbeit wurde nicht in die Renten-Kasse eingezahlt.

Viele von diesen Menschen leiden noch heute an den Folgen.

Zum Beispiel:
•Diese Menschen haben körperliche Schäden.
•Sie haben Schlaf-Störungen.
•Sie haben Depressionen.
•Sie empfinden Hass und Wut.
•Sie haben keine Schul-Bildung oder nur eine geringe Schul-Bildung.
•Sie müssen oft schon früh in Rente gehen.Die Stiftung Anerkennung und Hilfe unterstützt diese Menschen.

In manchen Einrichtungen sind früher Kinder und Jugendliche schlecht behandelt worden.
Zu den Einrichtungen gehören zum Beispiel Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder Psychiatrien. Die Stiftung hilft Menschen, die noch an den Folgen leiden. Und sie ist nur für Menschen, die zu einer bestimmten Zeit in diesen Einrichtungen waren:

BRD vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975.
DDR vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990.

Auf der Internetseite der Stiftung finden Sie die nötigen Informationen und die Kontaktstelle, die für Ihren Wohnort zuständig ist. Sie erhalten einen Termin oder eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Stiftung sucht sie auf und hilft Ihnen dabei Nachweise zu finden.

www.stiftung-anerkennung-hilfe.de

Wellensittich gesucht

Es ist wie bei den Menschen. Einer bleibt allein zurück. – Wellensittiche sind bekannt dafür, dass sie sehr aneinander hängen.

Falls irgendjemand einen einsamen und vielleicht alten Wellensittich hat und den in guten Händen wissen möchte, dann rufen Sie an: tel. 0421 6365552 (Bremen und nähere Umgebung). Wir suchen für eine Bewohnerin einen zweiten Wellensittich. Der eine Partner ist kürzlich verstorben und der andere ist jetzt schrecklich einsam.

Es ist nicht einfach …

Es ist tatsächlich nicht so einfach Microsoft’s OneDrive zu entfernen. Aus der Win 10 Home – Version geht das komplett schon mal gar nicht. Was man machen kann ist: 1. OneDrive beenden durch einen Klick auf das Symbol in der Taskleiste und wenn 2. MS nervigerweise wieder nachfragt, dann muss man deutlich machen, dass nie wieder nachgefagt werden soll. Und dann sämtlich Papierkörbe zweimal löschen, auch den Papierkorb online auf der OneDrive-Webseite. Wenn man das nicht tut – es kostet Zeit – dann hat man die Daten schnell wieder dort, wo man sie nicht haben will.

Übrigens, bei den Pro-Versionen muss man tief in die Registratur. Dann kann man OneDrive endgültig ins Nirwana schiessen. Was verspricht sich MS davon solche Appz so tief in das System einzubinden. Mir kam die Idee, egal welche Datenschutz-Regeln man anklickt, solange OneDrive auf dem Rechner ist, kann MS alles mitlesen. Und das ist irgendwie unangenehm.

Von Cloud zu Cloud

Toll! Ich werfe das Schlepptop an und gleichzeitig starten drei Clouds – Google’s Backup &, Microsofts‘ OneDrive und Dropbox. Bis auf die gute alte Dropbox habe ich nie eine Cloud (Datenwolke) gebraucht. Heute aber hätte ich sie gebraucht, denn ich wollte ein Verzeichnis freigeben und es sollte schnell gehen.

Google’s Backup & Sync brachte mich zur Verzweifelung. Mal waren die Daten da, dann wieder weg, dann wieder nur mit der App, dann wieder ohne. Resultat: Nicht zu gebrauchen. Ich hab’s rausgeworfen und auf allen Rechnern gekillt.

Der nächste Versuch galt OneDrive, das bekanntlich von MS gleich mitgeliefert wird. Und es gibt Neuerungen: Files on Demand, also Dateien, die erst heruntergeladen werden, wenn man sie braucht. ANGEBLICH! Im Grunde das gleiche wie bei Google’s. Mal Daten da, mal nicht. Ich habe mich zwar durch die Einstellungen gewühlt und halte mich auch nicht für blöd. Passende Einstellungen auf mehreren Rechnern vorzunehmen, ist eine Herausforderung, wenn man nur eben schnell ein Verzeichnis freigeben will. Es hat einige Zeit gedauert bis ich merkte, dass OneDrive ein wenig träge arbeitet. Bis alle Daten synchronisiert sind, das dauert schon eine Weile. Und in der Zwischenzeit staunt man, was bereits da ist, was nicht und was plötzlich wieder weg ist. OneDrive ist nicht unbedingt etwas für den schnellen Gebrauch.

Um Dateien zu sichern oder für andere schnell zugänglich zu machen, bleibe ich bei der guten alten Dropbox. Falls Sie die Dropbox noch nicht kennen, dann sollten Sie mal einen Blick riskieren. Mit der Dropbox können Sie den USB-Stick tatsächlich vergessen.