Archiv der Kategorie: Aktuelles

Tschüß, Tante Beimer!

Dass die „Lindenstrasse“ jemals eingestellt werden könnte, hätte ich nie gedacht. Sie gehörte mit ihren Alltagsgeschichten zum Sonntagabend, wie der „Weltspiegel“ und der „Tatort“. Im Grunde halte ich es für unverantwortlich ein deutsches Familien-Lagerfeuer abbrennen zu lassen, nur weil die Zuschauerzahlen in letzter Zeit nicht mehr über die 3 Millionen hinaus kamen. Im Zeitalter von Netflix und anderen Streaming-Diensten ist das kein Wunder. „Die Masse verteilt sich auf eine größere Fläche“, würde mein Nachbar, der Physiker, sagen. Das aber sagt nichts über die Qualität der Sendung. Die ist nach wie vor – und auch mit 2 Mio. Zuschauern – einfach TOP!

Tröstlich mag sein, dass noch ein wenig Zeit bleibt. Es soll dann 2020 Schluss sein. Spannend dürfte es sein, wie die Drehbuchautoren die Sache zu Ende bringen. Ein ermutigendes Ende muss einfach sein. Vielleicht sonntags 18:50 Uhr „Haus Sonnenschein“, Mutter Beimer im Altersheim, und Klausi berichtet über den Pflegenotstand?

Es ist sozusagen ein Selbstversuch

Es ist sozusagen ein Selbstversuch. Auch sind mir die sog. „Sozialen Medien“ ein wenig suspekt: Zuviel Gewürge um nichts, und das mit viel verschwendeter Zeit. Sogar Google, obwohl kein Beweis für die Überflüssigkeit von Sozialen Netzen, schaltet sein Google Plus demnächst komplett ab. Facebook verliert Kunden und lebt irgendwann nur noch als Archiv. Es wird einfach zuviel Mist verbreitet und jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Mir ist das zu oberflächlich. Wie damals „MySpace“. Leute! Es gibt ein Leben ausserhalb des Netzes!

Keine Bange! Ich deaktiviere Facebook nur. Ein Selbstversuch, vermutlich mit Entzugserscheinungen. Wenn irgendetwas von Wert zu berichten ist, dann gibt es immer noch die gute alte EMail und meine Webseite unter www.seniorplus.de.

Berlin im Zick-Zack

Neues von den Machern des Berliner Flughafens? Zur Zeit geistert dieser neu aufgemalte Radweg (in Berlin!) durch die Medien und um die sozialen Lagerfeuer. Radfahrer und Möchtegern-Mitredner regen sich auf. „Sollten wir im Zick-Zack fahren?“ – Klar, das wäre dann mal eine sportliche Variante für Fahrradkuriere und Fussweg-Pedalisten aus grünen Vorstadtvillen. 

Aber denkt hier niemand an die Fussgänger oder Rollstuhlfahrer. Sollen Fussgänger etwa auf einem Bein an der Fahrradspur vorbei hüpfen oder Rollstuhlfahrer die andere Strassenseite versuchen lebend zu erreichen? Hätte man wenigstens versucht die Mitte zu treffen,…. dann vielleicht akzeptabel.Irgendwann fällt den Wege-Baumeistern ein, dass man das mit den Autostrassen, auf denen noch keine Stossdämpfer-Killer montiert sind, ja auch so machen könne …. im Zick-Zack!

Ohne Navi trotzdem ankommen

Wenn Sie zu den Zeitgenossen gehören, die ohne ein Navigationsgerät durch die Welt reisen, dann ….GLÜCKWUNSCH! Es sieht so aus, als ob Ihr Orientierungssinn noch funktioniert. Sie sind ein unabhängig, selbst denkender Mensch, der mit dem Befehlston aus dem Navi nichts am Hut hat. „Biegen Sie JETZT ab!“

Mit dieser kleinen Karte gelingt Ihnen die Anreise zum Nachbarschafts-Flohmarkt in Adolphsdorf garantiert. Kommen Sie über Worpswede in Richtung Grasberg, dann biegen Sie nach ca. 2,5 km beim Schild „Adolphsdorf 2 km“ links ab. Sie sind praktisch schon am Ziel und müssen nur noch ca. 3 km immer geradeaus fahren. Schräg gegenüber ist das famose Heuhotel. Wenn Sie aus Grasberg in Richtung Worpswede fahren, dann haben Sie es sogar einfacher. Das genannte Schild steht auf Ihrer Seite und Sie müssen nur noch nach ..na?.. abbiegen. Allerdings, auch wenn Sie aus Grasberg kommen ist die Adolphsdorfer Str. gleich lang und bei der Nr. 148 sollten Sie sich einen Parkplatz suchen und nicht vorbeifahren. Bitte, bleiben Sie nicht in den Einfahrten stehen. Die sind für die Reisebusse reserviert.

Wie immer an dieser Stelle: Mehr Infos

WM-Aus: Gestern noch standen wir am Abgrund …

Gestern noch standen wir am Abgrund, und heute sind wir schon einen Schritt weiter. Süd-Korea 2, Deutschland 0 – so kann man es einfach sagen. Aber das war die Gruppenphase einer Fussball-Weltmeisterschaft, und Deutschland ist raus. Nicht mal das Achtelfinale erreicht. Klar, das ist schon vielen passiert – Italien, Spanien, Argentinien und andere sind nicht mal dabei gewesen.

Geht deswegen die Welt unter: Nein! Aber die, die geglaubt haben, dass nur die Elf mit dem Adler auf dem Trikot Fussball spielen kann, haben endlich mal eine Lehre erhalten. Und etwas Gutes hat das vorzeitige Aus der deutschen Nationalmannschaft doch: die Engländer brauchen keine Angst mehr vor dem Elfmeterschiessen gegen Deutschland haben und Brasilien kann endlich zeigen, wer der wirkliche Weltmeister ausserhalb Südamerikas ist.

PS.: Kein Grund gleich zurückzutreten, Herr Löw! 

Nachbarn veranstalten einen Flohmarkt

Am 14. Juli d.J., zwischen 14 Uhr und 18 Uhr, veranstalten wir einem kleinen Markt, genauer gesagt einen „Hof-Flohmarkt“ von Privat an Privat. Angeboten wird das ganz Besondere bzw. das, was Keller und Dachboden hergeben, und zwar sehr günstig. Echte Schnäppchen eben. Vielleicht finden Sie genau das, was Sie schon lange gesucht haben an diesem Tag in der Adolphsdorf Str. 148, 28879 „Good old Grasberg“.
 
Den Erlös aus dem Verkauf meiner Artikel spende ich den Tierschutzverein Lilienthal, Worpswede, Grasberg. Das ist hiermit versprochen! In diesem Zusammenhang möchte ich Sie kurz an die Aktion „Ihr Klick hilft“ erinnern. Hier erfahren Sie mehr darüber.
 
Sie sind herzlich eingeladen und, bitte, sagen Sie es weiter! Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf viele nette (Verkaufs-)Gespräche bei einem Tässchen mit gutem Bohnenkaffee!
 
Schauen Sie sich die kleine Präsentation an.
 
Mit freundlichem Gruß
 
Axel Buddenbaum
 
 
 

 

 
 

 

Überlastungsanzeige ist praktisch verpflichtend

Im September 2016 sollte eine Pflegerin in der Asklepios Fachklinik in Göttingen als Vertretungskraft auf einer mit 24 Patienten belegten offenen Station eingesetzt werden. Neben ihr war dort lediglich noch eine Auszubildende im Einsatz. Die Klägerin hielt die personelle Besetzung für unzureichend, sie meldete sich bei dem Pflegedienstleiter. Die Station bekam eine weitere Auszubildende zugeteilt, die ebenfalls stationsfremd war. Außerdem wurde der Klägerin mitgeteilt, dass sie im Falle von unvorhersehbaren Arbeitsspitzen Unterstützung von der Nachbarstation bekommen könne.

Die Pflegefachkraft hielt die Personalsituation weiterhin für unzureichend und verfasste eine sogenannte Gefährdungsanzeige. Nach dem Arbeitsschutzgesetz sind Beschäftigte dazu verpflichtet, unverzüglich ihrem Arbeitgeber oder zuständigem Vorgesetzten jede von ihnen festgestellte unmittelbare erhebliche Gefahr für die Sicherheit und Gesundheit zu melden. Da sie normalerweise auf einer anderen Station arbeite, habe sie keinen der Patienten gekannt, berichtete sie in der Verhandlung. Gerade in einer psychiatrischen Klinik sei es aber wichtig, dass man die Patienten kenne, um mögliche Krisen schnell erkennen und darauf reagieren zu können. Deshalb hätte auf der Station noch eine zweite examinierte Fachkraft eingesetzt sein müssen. Ihr Arbeitgeber hielt die Gefährdungsanzeige für unberechtigt und sprach daraufhin eine Abmahnung aus.

Das Arbeitsgericht Göttingen hielt die Abmahnung für unberechtigt, da diese dem Sinn und Zweck des Arbeitsschutzgesetzes widerspreche. Dieses verpflichte Arbeitnehmer dazu, daran mitzuwirken, dass keine Gefährdungslagen entstehen. Dabei komme es nicht darauf an, ob eine objektive Gefährdung bestehe. Arbeitnehmer könnten auch aufgrund ihrer subjektiven Einschätzung eine Gefährdungsanzeige erstatten. Der Arbeitgeber könne gegebenenfalls mit einer Gegendarstellung reagieren, nicht aber mit einer Abmahnung. Der Arbeitgeber muss eine Abmahnung aus der Personalakte der Fachkraft löschen. Es gebe auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die Gefährdungsanzeige missbräuchlich erstattet worden sei. Beschäftigte müssen Gefährdungen melden. Eine subjektive Einschätzung reicht für eine Gefährdungsanzeige.

Quelle: NDR

Bremen Zwei könnte ständiger Begleiter werden

„Bremen Zwei ist das neugierige, inspirierende und anspruchsvolle Programm von Radio Bremen. Neugier ist der Kern dessen, was uns in unserer Arbeit antreibt: Egal ob Musik, Wort, Events – wir sind stets offen für Ungehörtes und Überraschendes. Neue Themen, neue Künstler, neue Musik – dafür stehen wir, das bekommen Sie bei uns.“

So beschreibt Radio Bremen sein zweites Hörfunkprogramm, welches im August d.J. aus dem NordwestRadio von RB und NDR hervorgegangen ist. Früher habe ich hin und wieder NordwestRadio gehört, jetzt läuft RB Zwei ständig bei mir. Ich mag ein unaufdringliches Kulturprogramm mit regionalem Bezug, was auch die aktuelle Information und die Nachrichten nicht vernachlässigt. Bremen Zwei ist nicht irgendwie abgehoben, sondern dicht bei den Hörern, und es hat bereits in den ersten Wochen bewiesen, dass Bremen mehr als nur Werder ist. Endlich mal wieder längere Features, Gespräche und andere Beiträge – einfach mal Zeit zum Zuhören.

Das Musikprogramm ist breit gefächert, weit ab vom Dudelfunk-Formatradio. Es spricht, wie in den guten alten Zeiten, auch die Klassik- und Jazz-Liebhaber an. Der Schwerpunkt liegt auf Singer/Songwriter. Da würde ich mir allerdings etwas mehr Mainstream und vielleicht auch mal ein paar deutschsprachige Titel wünschen. Es gibt auch in Deutschland gute Singer/Songwriter, die auf den bekannten Schlagerwellen keinen Platz finden. In fast regelmässigen Abständen muss ich Bremen Zwei verlassen und einfach mal wieder auf Bremen Eins oder NDR 2 zurück. Dann ist mir die Musik auf Bremen Zwei zu eintönig und einseitig. Zugegeben, man kann es nicht allen recht machen, denn Musik ist nun einmal Geschmackssache. Und es gibt mittlerweile tausend andere Wege für die „eigene“ Musik.

Wie dem auch sei, Bremen Zwei könnte mein ständiger Begleiter werden. Radio Bremen hat mit dem Macher- und Moderatorenteam einen guten Griff getan und die Wortbeiträge und Features sind „erste Sahne“.

Bremen Zwei im Netz

Ich möchte alle vier Jahre gefragt werden!

Solch einen langweiligen Wahlkampf gab es wohl noch nie. Die etablierten Parteien ergiessen sich in Phrasen und Inhalten, die sie nach der Wahl sofort wieder vergessen haben. Richtungen sind gar nicht mehr erkennbar und Unterschiede auch nicht. Eine dickfellige Mitte, die auch noch immer dumpfer wird. Soll das etwa alternativlos sein? Riskantes Biedermeier im 21. Jahrhundert? Das Land hat Probleme, massig Probleme sogar.

Eigentlich bin ich ein Akzent-Wähler. Wenn es zu weit nach rechts geht, wähle ich links und umgekehrt. Was macht man aber gegen Volksvertreter, die sich schlummernd in der Mitte breit machen und ihr Tun für alternativlos halten? Nun, man setzt Akzente und schafft Alternativen! Das aber schaffen wohl nicht die HipHop-Partei oder die Veganer – noch nicht. Aber so ganz undenkbar ist das auch nicht, wie es z.B. die Grünen in den 80ern vorgemacht haben. Die Grünen haben aber mittlerweile den physikalischen Parteienzyclus bewiesen und sind in der etablierten Mitte angekommen. Und damit nur eine Partei unter vielen.

Ich denke ich werde am Sonntag mal wieder eine Alternative versuchen, um gegenzusteuern! Gegen die Schlechtigkeit dieser Welt, gegen die geistige Trägheit & Armut, gegen Shareholder-Value und Gewinnmaximierung auf Kosten der Allgemeinheit, gegen das Bienensterben und Plastikmeere, gegen zu viele Verkehrsschilder und falsche Bebauungspläne, gegen fette Pensionen und Boni ohne Leistung, gegen die sich rächende Kinderarmut, gegen das Bettelnmüssen am Lebensabend …. – Ich könnte viel mehr aufzählen und hätte noch lange nicht alles gesagt.

Aber ich bin für die Demokratie, für die Freiheit von Anders- und Genausodenkenden und für eine durchaus wehrhafte Toleranz. Und in Zukunft möchte ich weiterhin mindestens alle vier Jahre gefragt werden!

„Bremen 2“ wird ans Tageslicht gehievt

Radio Bremen hat sich entschlossen sein Profil zu schärfen. Darum heißt das Nordwestradio von Radio Bremen ab 12. August wieder Bremen Zwei. Obwohl das Nordwest-Radio eines der besten Radioprogramme in Deutschland ist, kennt es selbst in Bremen nur jeder Vierte. Im nicht-bremischen Sendegebiet von Radio Bremen – und das ist eine ganze Menge – kennt es noch nicht einmal jeder Vierte. War es ein Fehler ein Radioprogramm Nordwestradio zu nennen, was per UKW noch nicht einmal den ganzen Nordwesten incl. der Ostfriesischen Inseln erreicht? Sicherlich wurde hier eine Chance vertan. Insbesondere der Geldgeber NDR wollte natürlich keine Konkurrenz auf dem eigenen Territorium finanzieren.

Das soll sich nun durch den an die „Flottenstrategie“ anschließenden neuen Namen „Bremen 2“ und die Schärfung des Programmprofils – u.a. mit einem höheren Liveanteil und neuen Musiksendungen – ändern. Man darf gespannt sein, ob hier ein weiteres Formatradio der Marke „billig produziert“ aus der Redaktion agil, debil, senil ans Tageslicht gehievt wird.

Am Samstag und Sonntag sendet Bremen Zwei jetzt tagsüber (samstags von 07.00 – 18.00, sonntags von 08.00 – 18.00) live. Bisher waren die Sendungen am Wochenende weitgehend voraufgezeichnet. Nun wird Bremen Zwei auch am Wochenende in gewohnter Qualität aktuell, hintergründig und pointiert über das Welt- und Kulturgeschehen in Bremen, Bremerhaven und der Region berichten. Die journalistischen Programmflächen werden damit – im Vergleich zum alten Nordwestradio – deutlich ausgedehnt.

 

Bremen Zwei verspricht ein Programm für Neugierige, will überraschen und inspirieren. Dabei soll Altbewährtes mit Neuem verquickt werden. In einem „Podcast Lab“ (mittwochs, 21.00 – 22.00) wird versucht, die junge Podcastszene ins „alte“ Medium Radio zu bringen. Die Hörspielredaktion produziert erstmals serielle Hörspiele, die vorab als Podcasts angeboten werden. Auch in den sozialen Netzwerken wird Bremen Zwei verstärkt aktiv werden. So wurde mit „Stars on Radio“ ein Bewegtbildformat entwickelt, das die historischen Schätze des Radio Bremen Archivs als animierte Comicstrips wieder belebt.

Gut eingeführte Programmstrecken wie das Tagesprogramm von Montag bis Freitag bleiben unverändert. Bekannte Programmmarken des Nordwestradios wie Hörspiel und Feature, die Sendung „Mare“, das Talkformat „2nach1“ bleiben erhalten und werden weiter entwickelt. Allerdings wagt Bremen Zwei auch neue Wege: Der Sender verzichtet bewusst auf die Übertragung des Gottesdienstes am Sonntagmorgen. An gleicher Stelle (sonntags, 10.00 – 11.00) gibt es stattdessen eine innovative, mit der evangelischen und katholischen Kirche zusammen entwickelte Programmstrecke zu Glaubens- und Kirchenthemen.

 

Bremen Zwei hat sich einem modernen, offenen und lässigen Kulturbegriff verschrieben. Programmleiter Karsten Binder: „Kultur meint am Ende das, was den Menschen in ihrem Leben Sinn gibt. Wir haben den Kulturbegriff deshalb geweitet. Wir sprechen über die politische Kultur, ebenso wie über Esskultur oder die Spielkultur im Fußball. Wir haben in diesem Sinne bei jedem Thema die ‚Kulturbrille‘ auf und gucken mit dem zweiten oder dritten Blick auf die Ereignisse. Die Menschen verlangen ja nach Denkanstößen, nach Futter, auch nach Genuss für den Geist. Das kann mal ein spannendes Feature sein, das kann auch der fundierte Kulturtipp sein.“

Hashtag: Antike Sportveranstaltung der Neuzeit

In der so genannten „Regel 40“ der Olympic Charter ist festgehalten, dass kommerzielle Organisationen – das sind rechtlich nicht nur Firmen, sondern auch Freiberufler und auch Blog-Betreiber, die beispielsweise Google-Werbung einbinden, um ihren Server zu finanzieren – nicht nur die Verwendung des offiziellen Hashtags untersagt ist, sondern auch eine ganze Reihe von Begriffen, die irgendwie in Verbindung mit der Veranstaltung Olympiade 2016 gebracht werden können. 

Dabei beschränkt man sich keineswegs auf Bezeichnungen, die einen eindeutigen Bezug haben, wie etwa Olympische Spiele, Deutsche Olympiamannschaft oder Rio 2016. Untersagen will man auch die Verwendung von Wörtern wie Spiele, Sommer, Gold, Silber, Bronze oder Podest. Und auch der Name des Austragungsortes „Rio de Janeiro“ ist bis Ende August geschützt – doof für Reisebüros, die vielleicht zum nächsten Karneval einladen wollen. 

Nimmt man den Leitfaden wörtlich, könnten Sie wohl auch Probleme bekommen, wenn Sie auf Ihrem Facebook-Kanal in den nächsten Wochen über die Farb-Varianten eines neuen Kommunikationsgerätes berichten wollen. Auch Retweets, die in irgendeinem Bezug zu der Veranstaltung stehen, sind „verboten“. Der Übeltäter muss dann dreimal hintereinander den Marathonlauf in voller Länge anschauen, während gleichzeitig das Logo der Spiele den Bildschirm abdeckt.