Das Ende von Google+ kam, da muss man ehrlich sein, nicht überraschend – aber dennoch unerwartet. Lange Zeit wurde gehofft, dass Google das Netzwerk „irgendwie online lässt“, nur das allernötigste weiterentwickelt und die Communitys eben zusammenbleiben können. Doch das ist bekanntlich nicht der Fall und nach anfänglichen Protesten der Nutzer haben sich die meisten damit abgefunden, ab Herbst 2019 andere Wege zu gehen. Doch selbst das wird ihnen nun nicht mehr gewährt.

Der öffentliche Zugriff auf Google+ wird für normale Nutzer nun abgeschaltet. Eigentlich hatte Google das Ende des Consumer-Betriebs von Google+  erst für den August 2019 angekündigt, doch nun soll der Sonnenuntergang des Dienstes beschleunigt werden. Es gehe dabei um den Schutz der Nutzer, begründete Googles Vice President für Product-Management David Thacker diese Entscheidung. 

Auch diese Webseite ist indirekt davon betroffen, denn es gab Senior+ und auch Ado+. Darunter wurde einiges veröffentlich, was unter der eigentlichen Adresse nicht immer sinnvoll Platz fand. Sie können sich die Seiten nach wie vor ansehen, aber sie werden von mir nicht mehr aktualisiert. Buffer, dieser großartige Verteiler für die sog. „Sozialen Medien“ hat Google+ bereits aus dem Programm genommen. Dafür sind übrigen Instagram und Pinterest dabei.

Ich kenne viele Gruppen, für die war Google+ eigentlich optimal und wurde darum intensiv genutzt. Eine funktionierende Gruppe aufzubauen ist nicht von heute auf morgen möglich. Darum trifft es diese Gruppen besonders hart, wenn sie sich eine neue Heimat suchen müssen. Man sieht es auch schon an den Google+ Seiten. Es herrscht dort eine gespannte Friedhofsruhe.

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Google+ ist tot