Mit Stichtag 14. Januar 2020 ist endgültig Schluss mit Updates für Windows 7, das erstmals im Juli 2009 veröffentlichte Betriebssystem von Microsoft. Es könnten weitaus mehr Nutzer betroffen sein, wie z.B. damals Windows bei der „Abschaltung“ von Windows XP. Aktuell liegt Windows 7 bei einem Marktanteil von 36,9 Prozent, zum Vergleich: Windows XP lag rund ein Jahr vor dem Supportende noch bei 38,7 Prozent. Windows 7 hat sogar gerade erst die Position als am meisten genutzte Windows-Version abgegeben.

Während aber Windows XP zum damaligen Zeitpunkt hoffnungslos veraltet war und auch primär auf entsprechender Hardware zum Einsatz kam, sieht die Situation bei Windows 7 etwas anders aus. Viele Windows 7-User sind mit dem Betriebssystem hochzufrieden und wollen schlicht nicht auf eine neuere Version wechseln. Den direkten Nachfolger Windows 8 haben ohnehin die meisten ausgelassen, aber auch Windows 10 ist längst nicht das Non-Plus-Ultra. Viele Nutzer wollen nicht mit den dauernden Updates belästigt werden. Viele stoßen sich an der zunehmenden Datensammlung und der störenden Werbung durch Microsoft.

Für Windows-7-Nutzer heißt es aber sich abzufinden oder sich ernsthafte Gedanken über einen Wechsel auf ein anderes System machen. Das könnte natürlich Windows 10 sein oder ein anderes Desktop-System wie macOS oder Linux. Gerade letzteres bietet sich an, wenn man ältere Hardware weiter nutzen will, die mit Windows 10 nicht mehr zusammenarbeitet. Linux Mint z.B. lässt sich auf jedem Rechner installieren und erfordert noch nicht einmal große Umstellungen im Vergleich zu Win 7. Auch auf kleine Schätze wie Dropbox muss bei Mint niemand verzichten. Mehr Infos gibt es auf der Homepage von Linux Mint.

Windows 7: Das Ende naht