Bitte, seien Sie freundlich zu den Zustellern

Bitte, seien Sie freundlich zu den Zustellern von DHL, Hermes, GLS, UPS und den vielen anderen in der Vorweihnachtszeit. Für die Zusteller ist diese Zeit STRESS PUR! Und bleiben Sie geduldig, auch wenn mal etwas schief läuft oder sich verspätet.

DHL rechnet damit, dass es im Weihnachtsgeschäft noch die eine oder andere unangenehme Situation geben wird. Normalerweise bewegt der Postdienst pro Tag im Schnitt 4,6 Millionen Pakete in Deutschland. In der Adventszeit verdoppelt sich aber das Volumen, heißt es – für dieses Jahr rechnet die DHL mit etwa elf Millionen Paketen täglich. Bei wie vielen davon es Beschwerden gibt, dringt nicht an die Öffentlichkeit. Nur die Zustellerquote wird verraten: Demnach werden 95 Prozent aller Pakete beim ersten Versuch zugestellt, nur bei den restlichen fünf Prozent müssten Kunden zur Paketstation oder auf einen zweiten Termin warten.

Bei der Bundesnetzagentur waren im vergangenen Jahr insgesamt 6100 Beschwerden von Kunden eingegangen, über verlorene Pakete, unzuverlässige Paketzusteller und über verspätete oder falsche Zustellung. Das ist allerdings eine Steigerung um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Natürlich ist es bequem online einzukaufen und sich die Sachen – auch die dicksten Dinger – nach Hause kommen zu lassen. Und natürlich verdienen DHL, Hermes, GLS, UPS und die anderen daran. Aber die Entlohnung der Zusteller steht in keinem Verhältnis zu der stressigen Schinderei. Darum: Bleiben Sie gemütlich! Auch sonst!