Die Grippewele rollt wieder

Mit vergleichsweise einfachen Mitteln lässt sich eine ganze Menge gegen Grippe tun. Man erspart sich und seiner Umwelt zwei, drei schlimme Wochen. Es gibt schliesslich die Grippeschutzimpfung.

Die können sich nicht erkältete Menschen – am besten in der Zeit Oktober/November – bei ihrem Hausarzt verabreichen lassen. Der Impfschutz ist dann nach etwa zehn bis 14 Tagen gegeben. Aber auch zur Jahreswende ist der kleine Pieks noch zu empfehlen. Häufig rollt eine Grippewelle auch erst im neuen Jahr durchs Land. Die durchschnittliche Impfrate der vergangenen Jahre ist noch nicht optimal. Nur rund 30 Prozent der Erwachsenen und etwa 50 Prozent der Über-60-Jährigen lassen sich gegen die Influenza impfen. Viele meinen einfach nur sie hätten gehört, dass es bei Impfungen ein großes Risiko gäbe oder sie kennen jemanden, der jemand kennt, der schon mal nach der Impfung flach gelegen hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass gerade sie zu den 0,5 Prozent der Menschen gehören, für die eine Grippeimpfung u.U. problematisch sein könnte, ist fast so hoch wie ihre Gewinnchance bei der Fernsehlotterie.

Wen die Grippe dann trotz aller Impf- und Hygienemaßnahmen doch erwischt, der muss einige Tage das Bett hüten und sollte den Kontakt zu Familienmitgliedern während der akuten Ansteckungsphase auf das Nötigste beschränken. Erkrankte sollten sich auch vom Arbeitsplatz fernhalten, schon aus Rücksicht auf die Kolleginnen und Kollegen. Und Lüften, lüften, lüften! Das ist auch unabhängig von einer Grippeerkrankung sehr zu empfehlen. Bei älteren Menschen kann man nur raten, wo es möglich ist, trotzdem bewegen, bewegen, bewegen.