Linux Mint – Echt, ehrlich, zuverlässig

Eigentlich wollte ich schon immer einen Rechner mit Linux ausrüsten. Ich habe dazu auch diverse Distributionen installiert gehabt. PCLinux, Gentoo und natürlich die Ubuntus. Alle taten, was sie sollten und alle funktionierten gut. Aber es fehlte irgendwie der Pfiff. Es musste Klick machen. Das tat es jetzt erst mit Linux Mint. Ich habe die Version 17.2. Rafaela erwischt und ich bin wirklich erstaunt, wie glatt alles läuft. Mint hat viel von Windows 7, genau so zuverlässig, aber eben auch ein Stück eleganter.

Es ist sicher eine echte Erleichterung, wenn man ein Betiebssystem „Out of the Box“, also mit allem an Bord, bekommt. Es müssen nicht erst noch Codecs oder Flash-Player installiert werden. Sound und Video-Wiedergabe laufen auf Anhieb. Office, Internet (Firefox, Thunderbird usw.), Bild, Video- und Soundbearbeitung alles dabei. Zu finden ist alles über ein sehr aufgeräumtes Menü, wie man es von Windows 7 kennt. Die Taskleiste hat es ähnlich in sich.

Mint hat etwas Grünes und wirkt dabei elegant. Alles Funktionen, z.B. die Systemeinstellungen und Zubehör, sind schnell im Menü zu finden.Die Hardware-Erkennung bei der Installation scheint bestens zu funktionieren. Die Paketverwaltung funktioniert wie bei fast allen Linux-Distributionen, so dass man schnell das Betriebssystem auf den neusten Stand bringen kann. Software gibt es auf einer besonderen Mint-Webseite.

Während ich bei anderen Linux-Ausgaben immer gezögert habe ganz von Windows auf Linux umzusteigen, fällt mir dieses bei Mint überhaupt nicht schwer. Ich habe meine Dropbox und alles andere sieht aus und verhält sich wie Windows 7. Mit Windows 8.1 habe ich mich bis jetzt nicht anfreunden können. Windows 10 bleibt abzuwarten. Linux Mint kenne ich nun … und kann es nur empfehlen. Wer für ein Computer-Betriebssystem ohnehin kein Geld ausgeben will, für den ist Linux-Mint das „Gelbe vom Ei“.

Mint-Homepage

ISOs (32/64)

Software