Die b??rgerunfreundliche Wahl 2011

 

14 Parteien und W??hlervereinigungen d??rfen zur B??rgerschaftswahl am 22. Mai in Bremen antreten. Das hat der Wahlbereichsausschuss am Freitag entschieden. Um die 68 Stadtbremer Parlamentssitze bewerben sich 295 Kandidaten, 190 M??nner und 105 Frauen. Gesetzt f??r die Wahl sind die in der B??rgerschaft vertretenden Parteien SPD, CDU, Gr??ne, FDP, Linke und „B??rger in Wut“. Hinzu kommen weitere acht Parteien, darunter neu gegr??ndete W??hlervereinigungen, die rechtsextreme NPD und die noch junge Piratenpartei. Drei Gruppierungen wurden abgelehnt. Die meisten Kandidaten hat mit 64 die SPD nominiert. Die Gr??nen schicken 53 Kandidaten ins Rennen, die CDU 48, die Linken und die FDP jeweils 24.

 

Das zu den Fakten.

 

 

Auch Bremen bleibt nicht von der Politikverdrossenheit der B??rger verschont. Die Politik ihrerseits tut jedoch alles um diese Verdrossenheit noch zu befeuern. Allein der neue Wahlmodus l??st Befremden aus. Und dann noch die v??llig ??berdimensionierten Stimmzettel, die die Briefw??hler bereits zugeschickt bekommen haben. Auch hier h??tte man sich ein Gro??teil der Kosten sparen k??nnen, denn viele Briefw??hler werden ihre Stimme gar nicht abgeben. Trotz aller versp??teteten Auskl??rungskampagnen: wer will, wer soll durch dieses System durchsteigen. Selbst normal begabten Menschen zuckt es im Finger durch die Listen einen dicken Strich zu machen und sich den Weg zum Postkasten zu ersparen. B??rgerfreundlichkeit – Fehlanzeige! Und das im kleinsten Bundesland! Wer hat’s geplant? Das B-Team?