Ein wenig Werbung in eigener Sache

Dieser Vorschlag richtet sich an Leser bzw. Besucher dieser Webseite, die bereits ein Konto bei Google oder bei Facebook haben. Ich kann durchaus verstehen, dass jemand ohne Google- oder Facebook-Konto davor zurückschreckt dem Vorschlag zu folgen. Die beiden genannten Internetgiganten sammeln Daten mehr als einem lieb sein kann.

Wer aber bereits ein Konto bei Google oder Facebook hat (oder hatte!), der sollte sich mal die „Filialen“ von Seniorplus dort anschauen. Beim Plus für Senioren (Google) finden Sie Beiträge der verschiedensten Autoren und von Vertretern von Seniorengruppen sowie Tipps und Hinweise.

Bei Facebook heisst die Seite einfach „Seniorplus„. Sie soll – sie ist gerade gestartet – zu Kontakten und Diskussionen anregen. Das kann auch sehr kontrovers sein.

Wie gesagt, ein Vorschlag. Probieren Sie’s mal aus.

Mehr als 80 Prozent für Abschaffung der MEZ

Die Online-Befragung zur Abschaffung oder Beibehaltung der Zeitumstellung war in Deutschland auf besonderes Interesse gestoßen. Von den 4,6 Millionen Teilnehmern kamen rund drei Millionen aus der Bundesrepublik. In Deutschland gibt es die Sommerzeit seit 1980. Seit 1996 stellen die Menschen in allen EU-Ländern die Uhren am letzten Sonntag im März eine Stunde vor und am letzten Oktober-Sonntag wieder eine Stunde zurück. Eigentlich soll das Tageslicht besser genutzt und dadurch Energie gespart werden. Der tatsächliche Nutzen ist umstritten.

Bis zum 16. August hatten die EU-Bürger die Gelegenheit, sich in einer Umfrage für die Abschaffung oder Beibehaltung der Zeitumstellung auszusprechen. Mehr als 80 Prozent sind demnach für die Abschaffung. Die Ergebnisse waren im Laufe der Woche bereits durchgesickert. Die Zeitumstellung in der EU wird abgeschafft. Das kündigte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Freitag an.

Es ist schön im Juni noch bis 22 Uhr oder sogar 23 Uhr im Garten sitzen zu können, ohne die Notwendigkeit eine Lampe anknipsen zu müssen. Nervig aber wird es sein, wenn es Mitte Dezember dann erst gegen 10 Uhr hell wird. Und ob es dann ab 16:30 Uhr dunkel wird, wie nach der jetzigen Regelung, oder erst gegen 17:30 Uhr spielt eigentlich keine Rolle.

Es geht um die Rente – wiedermal!

Zentraler Pfeiler des neuen Rentenpakets ist die sogenannte doppelte Haltelinie. Eine Rentengarantie soll sicherstellen, dass das Rentenniveau bis 2025 auf dem heutigen Stand von 48 Prozent gehalten wird. Zugleich sollen die Beiträge bis dahin nicht über 20 Prozent steigen. Derzeit liegt der Beitragssatz bei 18,6 Prozent des Bruttoverdienstes. Der von Finanzminister Olaf Scholz jüngst gemachte Vorschlag, das Rentenniveau bis 2040 zu garantieren, fand in der Einigung keine Berücksichtigung. Die Union lehnt das wegen der hohen Kosten ab und verweist auf die gerade begonnene Arbeit der Rentenkommission.

Das Rentenpaket enthält außerdem Verbesserungen bei der Mütterrente. Ursprünglich war geplant, dass Frauen mit mindestens drei vor 1992 geborenen Kindern jeweils einen Rentenpunkt zusätzlich erhalten. Jetzt bekommen alle Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern einen halben Punkt zusätzlich. Davon sollen rund sieben Millionen Mütter profitieren. Ein Rentenpunkt im Osten liegt seit 1. Juli 2018 bei 30,69 Euro im Monat. Im Westen liegt der Rentenpunkt derzeit bei 32,03 Euro.

Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente sollen Beschäftigte mit geringem Einkommen (Midijobs) bei den Rentenversicherungsbeiträgen entlasten, heißt es in der offiziellen Erklärung zum jüngsten Treffen im Kanzleramt. Entlastung ca. 17 Euro.

Kosten: Für die Rentenversicherung sollen die Verbesserungen bis 2025 mit knapp 32 Milliarden Euro zu Buche schlagen, am teuersten ist die verbesserte Mütterrente.

Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass der Arbeitslosenbeitrag von derzeit drei Prozent um 0,3 Prozentpunkte gesenkt wird. Angesichts wachsender Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit forderte die Union eine stärkere Senkung, stieß damit aber auf Widerstand bei der SPD. Der nun gefundene Kompromiss sieht eine Senkung um 0,5 Punkte ab dem 1. Januar 2019 vor: Der Beitrag soll per Gesetz um 0,4 Punkte gesenkt werden und zusätzlich per Rechtsverordnung um 0,1 Punkte, Letzteres befristet bis 2022.

Bei einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 3156 Euro im Monat würden derzeit noch 94,68 Euro an Arbeitslosenversicherungsbeitrag anfallen. Wird er im nächsten Jahr um 0,5 Prozent gesenkt, macht dies nur noch 78,9 Euro aus. Bis Ende 2006 hatte der Beitragssatz noch 6,5 Prozent betragen, danach wurde er zunächst auf 4,2 Prozent, später bis Ende 2008 auf 3,3 Prozent gesenkt.

Die Regierung will die Förderung beruflicher Weiterbildung von Arbeitnehmern ausbauen, unter anderem mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit. Das soll Beschäftigte für die Herausforderungen des digitalen Wandels und andere strukturelle Veränderungen wappnen.

Fazit: Rentner, Mütter, Erwerbsgeminderte und Minijobber können sich ab 2022 eine Tasse Kaffee bei Starbuck’s mehr gönnen. Die Konjunktur läuft, also können Beiträge auch schnell mal eben wieder angehoben werden, wenn es  nicht rund läuft. Der große Wurf, der von vielen erwartet wurde und nach wie vor dringend nötig ist, war das nicht!

Chrome portable für Windows XP

Windows XP gibt es schon seit 2014 nicht mehr. Es wird zumindest nicht mehr gewartet und mit Updates versorgt. Tatsächlich aber gibt es Windows XP noch auf vielen Rechnern. Zum einen läuft es problemlos insbesondere auf älteren Desktop-Rechnern und Notebooks (ca. vor 2011) und zum anderen ist es einfach zu verstehen und zu handhaben – vielleicht bis auf die Treiberversorgung.

Passende Software allerdings ist fast komplett verschwunden. Hin und wieder laufen auch Win7 oder 10-Anwendungen (32bit) unter XP, aber das wird immer seltener. Ich habe lange gesucht nach einer XP-tauglichen Version des Chrome-Browsers, und da bei mir alle Programme portable laufen müssen, wurde das noch schwieriger. Aber ich habe eine Version gefunden und diese alltagstauglich zurechtgebogen.

Falls Sie also noch XP laufen haben und einen passenden Chrome-Browser suchen, dann können Sie sich die portable XP-Version hier herunterladen. Sie finden ihn im Archiv.

EU-Sommerzeitregelung – worum geht es?

Die Sommerzeitregelung in der EU schreibt vor, dass die Uhren zweimal pro Jahr umgestellt werden, um der Verlagerung der Tageslichtphase Rechnung zu tragen und das verfügbare Tageslicht in einem bestimmten Zeitraum besser zu nutzen.

In den meisten EU-Mitgliedstaaten besteht eine lange Tradition von Sommerzeitregelungen, die größtenteils bis in die Zeit des Ersten und des Zweiten Weltkriegs bzw. bis zur Ölkrise in den 1970er Jahren zurückreichen. Damals sollte durch die Sommerzeitregelung in erster Linie Energie gespart werden. Es spielten aber auch andere Gründe eine Rolle, zum Beispiel die Sicherheit im Straßenverkehr, mehr Freizeitaktivitäten durch längere Tageslichtphasen am Abend, oder einfach die Anpassung der nationalen Gepflogenheiten an die der Nachbarn oder der wichtigsten Handelspartner.

Sommerzeitregelungen auf EU-Ebene bestehen seit den 1980er Jahren, sie unterliegen den Bestimmungen der Richtlinie 2000/84/EG. Die Richtlinie schreibt vor, dass die Mitgliedstaaten am letzten Sonntag im März auf Sommerzeit umstellen und am letzten Sonntag im Oktober wieder zur Winterzeit zurückkehren. Ziel der EU-Rechtsvorschrift zur Sommerzeit war es, die bestehenden unterschiedlichen nationalen Sommerzeitregelungen zu vereinheitlichen und dadurch im Binnenmarkt ein harmonisiertes Vorgehen bei der Zeitumstellung zu gewährleisten.

Parallel zu den EU-Sommerzeitregelungen und unabhängig davon werden die Mitgliedstaaten drei verschiedenen Zeitzonen oder Standardzeiten zugeordnet. Die Entscheidung über die Standardzeit wird als solche nicht von der Sommerzeitregelung oder Änderungen dieser Regelung berührt. (Das Gebiet der EU-Mitgliedstaaten erstreckt sich derzeit über drei Zeitzonen: Westeuropäische Zeit oder mittlere Greenwich-Zeit (MGZ), mitteleuropäische Zeit (MGZ+1), und osteuropäische Zeit (MGZ+2). In acht Mitgliedstaaten der Union (Bulgarien, Estland, Finnland, Griechenland, Lettland, Litauen, Rumänien und Zypern) gilt MGZ+2 als Standardzeit. In 17 Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn) gilt MGZ+1 und in drei Mitgliedstaaten (Irland, Portugal und Vereinigtes Königreich) MGZ als Standardzeit.) Die Standardzeit wird im Verhältnis zur mittleren Greenwich-Zeit (MGZ) oder zur koordinierten Weltzeit (UTC) festgelegt.

Es sei auch darauf hingewiesen, dass die Verfügbarkeit von Tageslicht auch von der geografischen Lage der EU-Mitgliedstaaten abhängt. In den nördlichen EU-Mitgliedstaaten variiert das verfügbare Tageslicht relativ stark je nach Jahreszeit; für diese Länder sind dunkle Winter mit wenig Tageslicht und helle Sommer mit kurzen Nächten charakteristisch. In den südlichen EU-Mitgliedstaaten verändert sich die Tag- und Nachtverteilung des Tageslichtes über das Jahr kaum.

Funktioniert die gegenwärtige EU-Sommerzeitregelung?

Im Verlauf der Jahre wurden verschiedene Untersuchungen zur Bewertung der EU-Sommerzeitregelung durchgeführt. Bisher liegen folgende Erkenntnisse vor (Weitere Einzelheiten sind der Liste der wichtigsten Referenzdokumente am Ende zu entnehmen. Die Liste umfasst sowohl offizielle Dokumente und Berichte der Kommission sowie die jüngsten Metastudien mit Analysen der vorliegenden wissenschaftlichen Berichte und Untersuchungen zu diesem Thema):

Binnenmarkt: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die Fakten nur in einem Punkt schlüssig: unkoordinierte Zeitumstellungen zwischen den Mitgliedstaaten wären für den Binnenmarkt schädlich, denn sie würden zu höheren Kosten für den grenzüberschreitenden Handel, zu Unannehmlichkeiten im Verkehr, bei der Kommunikation und bei Reisen sowie zu einer geringeren Produktivität bei Gütern und Dienstleistungen führen.

Energie: Obwohl sie eines der wichtigsten Argumente für die Einführung der gegenwärtigen Regelung waren, sind die allgemeinen Energieeinsparungen durch die Sommerzeit nach den Erkenntnissen der Forschung nur marginal. Die Ergebnisse werden auch von Faktoren wie der geografischen Lage beeinflusst.

Gesundheit: Der Zeitumstellung werden positive Effekte durch mehr Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten im Freien zugeschrieben. Andererseits legen chronobiologische Forschungsergebnisse nahe, dass die Auswirkungen auf den menschlichen Biorhythmus stärker sein könnten als bisher angenommen. Eindeutige Erkenntnisse über die Gesamtwirkung auf die Gesundheit (d.h. Bilanz der angenommenen positiven und negativen Auswirkungen) liegen noch nicht vor.

Straßenverkehrssicherheit: Es gibt noch keine gesicherten Erkenntnisse zur Wechselwirkung zwischen der Sommerzeitregelung und Unfällen im Straßenverkehr. Grundsätzlich könnte Schlafverlust aufgrund der Vorstellung der Uhren im Frühjahr das Unfallrisiko erhöhen. Gleichzeitig wird angenommen, dass die verlängerte Tageslichtphase an Sommerabenden positive Auswirkungen auf die Sicherheit im Straßenverkehr hat. Allerdings ist es generell schwierig, ein direktes Verhältnis zwischen der Sommerzeitregelung und Unfallzahlen im Vergleich zu anderen Faktoren nachzuweisen.

Landwirtschaft: In der Vergangenheit geäußerte Befürchtungen hinsichtlich der Störung des Biorhythmus der Tiere und der Verschiebung von Melkzeiten aufgrund der Zeitumstellung dürften dank der Einführung neuer Ausrüstungen, künstlicher Beleuchtung und Automatisierungstechnologien weitgehend gegenstandslos geworden sein. Eine weitere Tageslichtstunde im Sommer kann auch von Vorteil sein, da sie zusätzliche Arbeitsstunden für im Freien durchgeführte Tätigkeiten, z. B. Feld- und Erntearbeit, ermöglicht.

Bei der Kommission gehen regelmäßig Kommentare von Bürgern und Bürgerinnen zur Frage der Zeitumstellung ein, in denen oft auf die als gesundheitsschädlich empfundene Wirkung der disruptiven Zeitumstellung im Zusammenhang mit Schlafmangel und anderen negativen Folgen verwiesen wird. Andererseits gibt es auch Befürworter einer Beibehaltung des jetzigen Systems, die von seinen positiven Effekten überzeugt sind.

 

Einige Mitgliedstaaten haben die Frage der Zeitumstellung kürzlich in Schreiben an die Kommission angesprochen. So hat Finnland die Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung gefordert, während Litauen eine Überprüfung der derzeitigen Regelung verlangte, um regionalen und geografischen Unterschieden Rechnung zu tragen.

Das Europäische Parlament verabschiedete im Februar 2018 eine Entschließung, in der die Kommission aufgefordert wurde, eine gründliche Bewertung der Richtlinie vorzunehmen und gegebenenfalls einen Vorschlag zur Überarbeitung vorzulegen. Gleichzeitig wurde in der Entschließung bekräftigt, „dass auch nach der Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung unbedingt eine einheitliche EU-Zeitregelung beibehalten werden muss“.

Ausblick

Nach den bisherigen Erkenntnissen sind gemeinsame Regeln in diesem Bereich für das reibungslose Funktionieren des Binnenmarktes von entscheidender Bedeutung. Diese Linie wird auch vom Europäischen Parlament unterstützt, das in seiner Entschließung die Beibehaltung einer einheitlichen EU-Zeitregelung als unbedingt erforderlich bezeichnete.

Abstimmungsformular (nur bis 16.8.2018/23 Uhr)

Berlin im Zick-Zack

Neues von den Machern des Berliner Flughafens? Zur Zeit geistert dieser neu aufgemalte Radweg (in Berlin!) durch die Medien und um die sozialen Lagerfeuer. Radfahrer und Möchtegern-Mitredner regen sich auf. „Sollten wir im Zick-Zack fahren?“ – Klar, das wäre dann mal eine sportliche Variante für Fahrradkuriere und Fussweg-Pedalisten aus grünen Vorstadtvillen. 

Aber denkt hier niemand an die Fussgänger oder Rollstuhlfahrer. Sollen Fussgänger etwa auf einem Bein an der Fahrradspur vorbei hüpfen oder Rollstuhlfahrer die andere Strassenseite versuchen lebend zu erreichen? Hätte man wenigstens versucht die Mitte zu treffen,…. dann vielleicht akzeptabel.Irgendwann fällt den Wege-Baumeistern ein, dass man das mit den Autostrassen, auf denen noch keine Stossdämpfer-Killer montiert sind, ja auch so machen könne …. im Zick-Zack!

Europa’s verschwiegene Archillesferse

Da steigen große Unternehmen, freie Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen, Vereine und sogar ganze Bundesländer freiwillig und ohne Not auf das Betriebssystem Windows 10 um. Einige Kommunen bezeichnen sich sogar als Rückkehrer, da sie angeblich mit freien Betriebssystem wie Linux nicht zurecht kamen. Und alle betonen, dass sie großen Wert auf Datenschutz, insbesondere auf den Schutz der Daten ihrer Kunden oder der Versicherten, legen. Was für ein Witz! Oder was für eine Veralberung der Menschen, die gezwungenermaßen in diesen Unternehmen mit dem System arbeiten müssen.

Das US-Unternehmen Microsoft hat praktisch das Monopol auf den Schreibtischen und in den Büros dieser Welt. Bei Unternehmen und öffentlichen Diensten und Einrichtungen herrscht eine gefährliche Monokultur in Sachen IT. Bei Microsoft lauscht die NSA, jenes bekannt unbekannte amerikanische Abhör- und Lauschinstitut, mit. Es wäre politisch inkorrekt zu behaupten, wenn das Sozialamt in München oder Papenburg eine Entscheidung trifft, dann weiß es Microsoft und damit Washington schon lange. Das mag für Otto Normalverbraucher (oder John Doe) uninteressant sein, für Siemens, BASF, Bayer, BMW oder VW kann es das aber nicht sein.

Wenn der Mann, der zur Zeit amerikanischerer Präsident ist, Europa und insbesondere Deutschland als Feind sieht (anstatt bessere Autos zu bauen!), dann sollten sich deutsche Unternehmen und natürlich alle anderen Dienste, Behörden und Einrichtungen vorsehen. Alles, aber auch wirklich ALLES, was sie in die Tasten tippen oder vor und hinter dem Monitor treiben, ist bereits über den großen Teich gebeamt, bevor Sie Piep sagen können. Und die Konkurrenz schläft nicht.

Da lachen doch die Hühner, wenn man den Satz hört: „Abhören unter Freunden geht gar nicht!“ – Eine Abhängigkeit, so wie jetzt von amerikanischer Internetstruktur und -technik, geht nicht lange gut. Es wird Zeit, dass Europa etwas dagegen setzen kann!

Hier ist lediglich von dem Betriebssystem für Rechner die Rede. Aber die Gefahr der absoluten Abhängigkeit und des Datenmissbrauchs gilt genau so für Google, Apple, Amazon usw. Auch diese Unternehmen werden nicht zögern ihrer Regierung willig Auskunft zu geben.

Viele Facebook-Nutzer steigen aus

Facebook erleidet derzeit einen gewaltigen Vertrauensverlust. Viele Nutzer, insbesondere in Europa, steigen aus. Das ist zum einen auf den nachlässigen (gewollt nachlässigen) Umgang mit den Daten der Nutzer zurückzuführen. Und zum anderen, und das seit dem Start von Facebook, ist es die Taktik die Nutzer mit allen Mitten möglichst lange auf den Facebook-Seiten zu halten. Wenn der Nutzer etwas an den Einstellungen verändern will, findet er für alles irgendwelche freundlichen Hilfeseiten. Aber die wichtigen Einstellungen sind irgendwo vergraben und schwer zu finden….. oder eben auch nicht zu finden. Und das alles nur, damit Nutzer lange auf der Seite bleiben. Warum wohl? Das Brot von Facebook sind die Daten der Nutzer. Die bringen bares Geld.

Facebook hat den Zugang zu Nutzerprofilen erschwert. Im Sinne des Datenschutzes natürlich richtig. Aber um weiter über Facebook veröffentlichen  zu können, musste ich eine Seite anlegen. Wenn ich da nicht aufpasse, bleibt die Seite leer. Auch wenn Facebook noch so oft freundlich bittet die Seite doch zu bewerben ….. für 5 Dollar. Hm, ich freue mich über jeden, der die Seite findet, aber Wegweiser werde ich nicht aufstellen.

Erinnert sich noch jemand an „My Space“?

Kachelmann fürs Wetter bei der ARD!

Jörg Kachelmann ist kein Straftäter. Er wurde im Mai 2011 von einem Landgericht freigesprochen. Der Zivilprozess im vergangenen Herbst ergab: das vermeintliche Opfer hatte sich die Verletzungen selbst zugefügt und Kachelmann mit krimineller Energie verleumdet. Im Prozeß wurde entlastende Fakten nicht gleichwertig gewürdigt. Jörg Kachelmann hat durch die medienmässige Vorverurteilung, dessen Druck auch das Gericht ausgesetzt war, immer noch Nachteile. „Gegen einen vergifteten Freispruch kann man als Betroffener nichts machen“, sagt der ehemalige Richter Heinrich Gehrke. „Gegen eine Verurteilung kann man Rechtsmittel einlegen – aber gegen einen Freispruch?“ 

Dass Jörg Kachelmann ein Publikumsmagnet war und wieder werden kann, ist m.E. unbestritten. Er ist Opfer, nicht Täter. Warum also ist die ARD so zurückhaltend? Warum gibt die ARD nicht die „Wetter“-Sendung zurück an Jörg Kachelmann? Es gab und gibt keinen Grund ihn zu feuern. Und das Publikum will ihn sehen, auch wenn er das Wetter nicht ändern kann.

Buch: Recht und Gerechtigkeit: Ein Märchen aus der Provinz, 8. Oktober 2012 von Jörg Kachelmann und Miriam Kachelmann

Gedanken eine Deal-Makers

Warum sollte Trump etwas gegen die Gasleitung Nordstream haben. Das ist für Deutschland doch ein guter DEAL: stabile und günstige Preise, keine Umwege durch andere Länder, Deutschland kann weiterverkaufen. Kann Amerika günstiger Gas liefern als Russland?

Steigerung des Wehretats, klar doch! Wir stecken viel Geld in die eigene Waffentechnologie, damit unsere Soldaten in den weltweiten Einsätzen sicher sind. Steigerung der Militärausgaben hilft auch der heimischen Waffenindustrie. Also wären 5 % BIP auch ein guter Deal!

Zölle steigern die Einnahmen der EU! Griechenland und Italien finanzieren wir dann aus der Portokasse. Auch ein guter Deal!

Autos? Nicht der Rede wert. Wenn Amerika auch für Europa strassentaugliche Autos baut, dann reden wir drüber. In der Zwischenzeit ein guter Deal! Fahrt weiter BMW, den Guten Stern oder Audi – es muss ja nicht immer Porsche sein!

Stahl? Amerika und Europa kaufen ohnehin in Indien und China. (K)Ein guter Deal?

Brexit? Wie nennt man es eigentlich, wenn Deutschland aussteigt? GExit!? Und wir haben endlich wieder die D-Mark!